Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels…
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Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels… [...] Urteile über Israel sind schnell gefällt. In der öffentlichen Wahrnehmung erscheint das Land fast nur noch als Kontrahent im Konflikt mit den Palästinensern und der arabischen Welt, dabei zunehmend als der Part, dem die ganze Verantwortung für alles Übel in der Region angelastet wird. Der Jüdische Verlag im Suhrkamp Verlag veröffentlicht zur rechten Zeit ein [...] David Ranan hat junge Israelis über ihren Dienst in der Armee befragt. Wer Israel verstehen will, muss dieses Buch lesen… [...] Als Theodor Herzl 1897 in Basel den ersten Zionistischen Weltkongress einberief und von einem jüdischen Staat sprach, galt er den meisten zunächst als hoffnungsloser Utopist… [...] Einerseits eine hochmoderne Gesellschaft mit einer lebensfreudigen, liberalen Kultur, geht Israel derzeit durch eine der schwersten Krisen seit seiner Gründung. Der Friedensprozeß liegt auf Eis, das Land ist isoliert, im Alltag leben Juden und Araber mit wechselseitiger Verachtung nebeneinander her, und der eskalierende Kampf zwischen religiösen und säkularen Juden bedroht die Grundfesten der israelischen Gesellschaft… [...] Abi Ofarims Autobiografie… [...] Loja Kaplan kehrt nach mehr als 25 Jahren nach Israel zurück, in das Stadtviertel ihrer Kindheit und Jugend. Sie hat nach dem Tod ihres Vaters mit Anfang Zwanzig das Land verlassen und versucht, alle Brücken zu ihrer Vergangenheit abzubrechen… [...] Seine Vision bestand in der Errichtung eines sozialistisch geprägten jüdischen Gemeinwesens in Palästina. Organisiert nach dem Vorbild der Freien Schulgemeinden sollte dies insbesondere durch die jüdische Jugend geleistet werden, was Bernfeld in seiner Schrift »Das jüdische Volk und seine Jugend« detailliert beschrieb. Von Bernfelds utopischem Entwurf sind bemerkenswert viele Elemente in den israelischen Kibbuzim wiederzufinden… [...] Der Begründer des politischen Zionismus ist vor allem für ein literarisches Werk bekannt. In “Altneuland” entwarf Theodor Herzl seinen Judenstaat bis ins kleinste Detail und prägte die berühmte Formel: “Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen”. Die Übersetzung ins Hebräische gab der Stadt “Tel Aviv” ihren Namen… [...] Zum 80. Geburtstag des Historikers und Publizisten Walter Laqueur (geb. am 26. Mai 1921 in Breslau)… [...] Meir Shalevs Erinnerungen an seine russische Großmutter und ihren amerikanischen Staubsauger… [...] Pünktlich zum diesjährigen Pessach-Fest ist in Israel eine 650 Seiten starke Geschichte der Kibbutz-Haggadah erscheinen. Der Autor Zvi Shua (Faust) hat 25 Jahre daran gearbeitet und Material aus Dutzenden von Kibbutzim gesammelt und ausgewertet. Der behandelte Zeitraum erstreckt sich von den 1930ern bis in die 1950er Jahre… [...] So lautet der provokante Titel eines 75-seitigen Essays der französischen Historikerin Esther Benbassa, das nun auf deutsch erschienen ist… [...] Einer der bemerkenswertesten israelischen Dokumentarfilme der letzten Jahre liegt nun auf DVD vor… [...] Marwan Abado wurde als Sohn einer christlich-palästinensischen Familie in einem Flüchtlingslager in Beirut (Libanon) geboren. 1985 flüchtet Abado aus dem Bürgerkriegsgebiet nach Österreich und setzt hier seine musikalische Ausbildung beim irakischen Oud-Meister Asim Chalabi fort… [...] In diesem sehr lecker gestalteten Buch geht es um die arabische Küche der nahöstlichen Region “Bilad al-scham”, der Region unter dem Halbmond, wie die Länder Syrien, Libanon, Palästina und Jordanien oft genannt werden. Von Bethlehem über Beirut bis Damaskus sind die arabischen Dialekte wie die Speisen eng mit einander verwandt. Die Region war für Jahrhunderte [...] |
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Leserbriefe