Shraga Har-Gil ist ein betagter Herr. Er lebt in Israel, arbeitete lange als Journalist für die israelische Tageszeitung Ma’ariv, hatte zuvor aber bereits verschiedene andere Berufe - in Israel nichts Außergewöhnliches. Nun, im Alter, blickt er in literarischer Form auf sein ereignisreiches Leben zurück - in einer Sprache, die er sich sehr lange zu sprechen geweigert hatte: in deutsch.
Shraga Har-Gil ist ein Jecke (s. Greif/McPershin/Weinbaum 2000; Greif 2003). Geboren wurde er 1927 mit dem Namen Paul-Philipp Freudenberger in Würzburg. 1933 verstießen die Deutschen den Sechsjährigen - ein traumatisches Erlebnis, welches Shraga Har-Gil niemals mehr zu vergessen vermochte: Als ein Fotograf von der Kindergartengruppe ein Erinnerungsfoto über die gemeinsame glückliche Kindergartenzeit machen wollte, musste sich das jüdische Kind Paul-Philipp auf Geheiss seiner Kindergärtnerin mit dem Rücken zur Wand stellen… Weiterlesen »
Von TLV-01 am 12.06.2008 um 10:29 Uhr
gespeichert unter Allgemein Deutschland
• kommentieren »
Am 8. Juni wäre Hans Lamm, eine der bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten der Nachkriegszeit in Deutschland, 95 Jahre alt geworden.
Eine neue grundlegende Biografie zeichnet seinen Weg nach und lässt dabei sowohl Hans Lamm selbst, als auch viele seiner Freunde, Verwandten und Kollegen zu Wort kommen, wodurch ein anschauliches und kurzweiliges Buch entstanden ist, das nicht nur [...]
weiterlesen »
Von TLV-01
am 07.06.2008 um 22:34 Uhr
gespeichert unter Jüdisches Leben
• 1 Kommentar »
Dieses außerordentliche, schon Ende der 40er Jahre entstandene Dokument, zeigt einen eher unbekannten, privaten Freud.
Für seine Nichte Lilly war er das Oberhaupt einer Großfamilie, ein Glückssucher und Genußmensch, eine Vaterfigur auch für die Nichte. Freud-Spezialist Christfried Tögel entdeckte die seitdem verschollenen Aufzeichnungen bei Recherchen in der Library of Congress in Washington.
weiterlesen »
Von MUC-01
am 27.05.2008 um 00:59 Uhr
gespeichert unter Jüdisches Leben Medizin, Psychologie
• kommentieren »
Im Dezember 2002 erhält Erika Esther Goldschmidt Briefe, die ihre Tante Hilde die ganzen Jahre seit der Schoah aufbewahrt hat. Und plötzlich steht mit der kleinen Kiste der Holocaust mitten in ihrem Zimmer.
Als sie sie öffnet findet sie Briefe voller Hoffnung und voller Verzweiflung, Briefe ihrer von den Nazis ermordeten Familie und auch Briefe derer, [...]
weiterlesen »
Von TLV-01
am 18.05.2008 um 10:13 Uhr
gespeichert unter Jüdisches Leben Schoah
• kommentieren »
Lustlos quetscht Moische Bernstein im kleinen Jeans-Shop seiner Eltern die Hinterteile der Kunden in enge Jeans. Bis er durch einen Zeitungsartikel fast über Nacht zum Starkolumnisten wird, zunächst beim Nachrichtenmagazin ›logo!‹.
Seinen ersten großen Coup landet er, als er unsere Ära als »Hitlers Jahrhundert« entlarvt. Das öffentliche Echo ist gewaltig, die Auflagen steigen. Seine Karriere ist [...]
weiterlesen »
Von MUC-01
am 15.05.2008 um 23:38 Uhr
gespeichert unter Deutschland
• kommentieren »