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Die Wahrnehmung der „Islamischen Republik Iran“ ist im deutschsprachigen Raum trotz des derzeitigen medialen Getöses weiterhin geprägt von einer Verharmlosung des antisemitischen Charakters des Regimes und Beschwichtigungen hinsichtlich der Bedrohung, die vom iranischen Atomprogramm für Israel, den Westen und die iranische Bevölkerung ausgeht…
Ein neuer Band des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts zeichnet die Lebenswege von neun Nürnbergr Juden nach, die ihre Heimat in den 30er Jahren verließen und so ihr Leben retten konnten…
„Gastarbeiter“ waren nicht nur Objekte staatlicher Politik, sondern formten diese durch ihren Widerstand im Alltag und in den Betrieben…
Adolf Hitler forderte bereits in »Mein Kampf«, dass schon in der »frühesten Kindheit … die notwendige Stählung für das spätere Leben« zu erfolgen habe. Durch gründliche Ausbildung der Mütter müsse es möglich sein, »in den ersten Jahren des Kindes eine Behandlung herbeizuführen, die zur vorzüglichen Grundlage für die spätere Entwicklung dient.« Mit dieser »späteren Entwicklung« [...]
Zwei Jahre ist es nun her, dass der Baden-Würrtembergische SPD-Mann Stephan Braun gemeinsam mit Ute Vogt ein umfassendes Werk zur Wochenzeitung „Junge Freiheit“ herausgegeben hat. Darin dokumentierten zahlreiche Autoren die Verstrickungen der Zeitung ins rechtsextreme Lager aus unterschiedlichen Blickwinkeln…
Vor wenigen Monaten erschien ein Buch, das sich laut Auskunft bayerischer Buchhändler selbst im erzkonservativen Niederbayern gut verkauft und das bereits seine dritte Auflage erlebt. Wilhelm Schlötterer klärt darin über Korruption und Machtmissbrauch in der bayerischen Regierung auf…
Im Jahr 1939 gelang es dem jüdischen Kölner Fritz Bader, drei seiner vier Söhne ins vermeintlich rettende Ausland zu schicken. Er selbst blieb mit seiner Frau Regine und dem jüngsten Sohn in Deutschland zurück. Mit zunehmender Verzweiflung hofften Fritz und Regine vergeblich auf eine eigene Fluchtmöglichkeit…
Nach Reiseführern zum Jüdischen Prag, Budapest, Wien, London und Amsterdam hat der Wiener Mandelbaum Verlag nun auch einen Stadtführer “Jüdisches München” herausgegeben, der nicht nur für Liebhaber der Stadt München ein Muss ist, sondern allen, die sich für deutsch-jüdische Geschichte interessieren, ans Herz gelegt sei"
Ein im "Spiegel" nicht veröffentlichter Leserbrief von Jossi Reich an Henryk Broder bzgl. dessen Beitrag über Maxim Billers neues Buch "Der gebrauchte Jude""
"Es gibt Ungeheuer, aber es sind zu wenige, als dass sie wirklich gefährlich werden könnten. Wer gefährlicher ist, das sind die normalen Menschen." Dieser Satz von Primo Levi steht am Beginn des Buches "Stuttgarter NS-Täter" vom Hermann G. Abmayr. Und dieses Buch erzählt von diesen normalen Menschen und von den Ungeheuern, die in Stuttgart während [...]
Lutz Rathenows Gedichtband “Gelächter sortiert”…
Nach seiner Gründung 2006 hat der Bund jüdischer Soldaten 2008/2009 sein bisher grösstes Bildungsprojekt durchgeführt: Jüdische und nicht-jüdische Soldaten sowie Schüler, Lehrer, Journalisten, Bildungsinstitutionen und Wissenschaftler waren dazu aufgerufen, das Verhältnis von Deutschen und Juden im Militär zu untersuchen. Die Arbeitsergebnisse dieses bundesweiten Bildungsprojekts unter Schirmherrschaft des Wehrbeauftragten und vom Deutschen Bundeswehrverband massgeblich geförderten Projekts [...]
Vor zwanzig Jahren wurde schrecklich viel über den Begriff der Boheme und des Bohemiens orakelt, und ich gehörte zu denen, die sich gelegentlich in Zeitschriften um die Klärung des wichtigen Problems bemühten, ob ein Bohemien als Produkt sozialer Gegebenheiten oder als ahasverischer Menschentypus anzusehen sei, wie er, unabhängig von Zeit und Umwelt, aus dem Zwang [...]
Der Erscheinungstermin von Maxim Billers neuem Buch "Der gebrauchte Jude" wird auf den 24. September 2009 vorgezogen…
Wer war Horst Wessel? Welche Person verbarg sich hinter der ins Riesenhafte aufgeblasenen Propagandagestalt des "Dritten Reiches"? Wie kam er zu Tode und wie wurde sein Tod politisch funktionalisiert? Diesen Fragen widmet sich der Bielefelder Historiker Daniel Siemens in einer materialreichen Studie, für die er bislang unberücksichtigte Quellen herangezogen hat…
Der allzu früh verstorbene Alfred Schobert war ein engagierter Wissenschaftler, der sich nicht damit begnügte, für Kollegen zu schreiben, sondern sich auch an Laien wandte, um den Kampf gegen Rechtsextremismus zu fördern. Wer ihn, so wie der Rezensent, an einer Tagung erlebte, wird ihn nie vergessen. Er sprach druckreif, mit Leidenschaft und faszinierte seine Hörer…
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Leserbriefe