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Nürnberger Juden erinnern sich: "... und wir waren Deutsche!"

Ein neuer Band des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts zeichnet die Lebenswege von neun Nürnbergr Juden nach, die ihre Heimat in den 30er Jahren verließen und so ihr Leben retten konnten…

Stadtführer Jüdisches München

Nach Reiseführern zum Jüdischen Prag, Budapest, Wien, London und Amsterdam hat der Wiener Mandelbaum Verlag nun auch einen Stadtführer “Jüdisches München” herausgegeben, der nicht nur für Liebhaber der Stadt München ein Muss ist, sondern allen, die sich für deutsch-jüdische Geschichte interessieren, ans Herz gelegt sei"

Mamma mia: Der Streit um die Lasagne

Ein im "Spiegel" nicht veröffentlichter Leserbrief von Jossi Reich an Henryk Broder bzgl. dessen Beitrag über Maxim Billers neues Buch "Der gebrauchte Jude""

Juden und deutsches Militär

Nach seiner Gründung 2006 hat der Bund jüdischer Soldaten 2008/2009 sein bisher grösstes Bildungsprojekt durchgeführt: Jüdische und nicht-jüdische Soldaten sowie Schüler, Lehrer, Journalisten, Bildungsinstitutionen und Wissenschaftler waren dazu aufgerufen, das Verhältnis von Deutschen und Juden im Militär zu untersuchen. Die Arbeitsergebnisse dieses bundesweiten Bildungsprojekts unter Schirmherrschaft des Wehrbeauftragten und vom Deutschen Bundeswehrverband massgeblich geförderten Projekts [...]

Erich Mühsams unpolitische Erinnerungen: Bohème

Vor zwanzig Jahren wurde schrecklich viel über den Begriff der Boheme und des Bohemiens orakelt, und ich gehörte zu denen, die sich gelegentlich in Zeitschriften um die Klärung des wichtigen Problems bemühten, ob ein Bohemien als Produkt sozialer Gegebenheiten oder als ahasverischer Menschentypus anzusehen sei, wie er, unabhängig von Zeit und Umwelt, aus dem Zwang [...]

Veröffentlichung vorgezogen: Der gebrauchte Jude

Der Erscheinungstermin von Maxim Billers neuem Buch "Der gebrauchte Jude" wird auf den 24. September 2009 vorgezogen…

Vor den Hohen Feiertagen gab es ein Flüstern und Rascheln im Haus

Eine Frau setzt sich an das Piano, eine rote Tasche wird zum Bahnhof gebracht, Alfred war Schützenkönig und jemand fragt, wo Matzen bestellt werden können…

Edgar Hilsenrath: Berlin… Endstation

Eigentlich heisse ich Joseph Leschinsky, aber da manche Leute Leschinsky zu lang fanden, nannte man mich Lesche. An Lesche habe ich mich gewöhnt, und dieser Name ist mir geblieben…

Benny Ziffer: In Hamburg, Berlin und München

Ziffer und Jo leben als homosexuelles Paar in Tel Aviv. Jo kümmert sich um den Haushalt, und wenn er nicht gerade putzt, kocht, wäscht oder Besorgungen macht, sitzt er auf dem Balkon und liest ein Buch. Ziffer hingegen, der Mann im Haus, ist Schriftsteller…

Der Meister der psychologisch-realistischen Darstellung

Jakob Wassermann (1873-1934), Sohn eines jüdischen Spielwarenfabrikanten aus Fürth, war einer der meistgelesenen Autoren in der Weimarer Republik. Viele seiner Romane wurden zu internationalen Bestsellern, wie "ºCaspar Hauser"¹ oder "ºDer Fall Maurizius"¹. Henry Miller schrieb über "ºDer Fall Maurizius"¹, er habe es so oft und so erschüttert gelesen wie kein anderes [...]

Eine deutsch-jüdische Kindheit in Theresienstadt

“Fragt mal, ob die sich noch an Tante Edith erinnern!”, gibt Edith Devries (73) ihren Kindern gerne mit auf den Weg, wann immer diese ihr von einem bevorstehenden Treffen mit jüdischen Bekannten erzählen. Denn falls diese Bekannten im Köln, Düsseldorf oder München der 50er bis 80er Jahre aufwuchsen, dann ist tatsächlich die Wahrscheinlichkeit recht gross, [...]

Auch wenn es dunkel ist: Auf das Leben!

Es ist Lichterzeit! Die Sonne macht sich rar! Nur knapp acht Stunden geht es im Moment ohne Lampen und Leuchten. Der Rest des Tages ist Nacht. Vielleicht bieten uns Christentum und Judentum deshalb jetzt ihre grossen Geschichten von neuem Licht, von Hoffnungen und von Neubeginn, sei es von dem Licht für einen Tag, das für [...]

Ein Lexikon als Monument: Die jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum

Wenn in Deutschland von einem beeindruckenden Denkmal für die Opfer der Schoah oder von einem Mahnmal für das deutsche Judentum die Rede ist, ist normalerweise höchste Vorsicht geboten. Beim hier vorliegenden Werk, sind Respekt und Anerkennung angebracht. Zum einen für Ausdauer und Beharrlichkeit, zum anderen für die hohe Qualität.

In zwölf Jahren entstand aus langen [...]

Ich bin Jude: Ich darf das

Mein Name ist Oliver Polak, ich bin dreissig Jahre alt — und ich bin Jude. Sie müssen trotzdem nur lachen, wenn es Ihnen gefällt.

Aufgewachsen in der einzigen jüdischen Familie in Papenburg im Emsland, ist Oliver Polak nichts Komisches fremd. Jetzt ist er dreissig und blickt zum ersten Mal zurück: auf seine Jugend als Generation Eins [...]

Aus Hoffenheim deportiert: Menachem und Fred

Manfred (Fred) und Heinz (Menachem) Mayer leben zusammen mit ihren Eltern in Hoffenheim, einem kleinen Ort südlich von Heidelberg. Im Oktober 1940 werden sie mit anderen badischen und pfälzischen Juden in das Lager Gurs deportiert.

Nach vier Monaten im Lager entschliessen sich die Eltern schweren Herzens, sich von ihren Söhnen, damals sechs und acht Jahre alt, [...]

Chanukah: Was schenken?

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