“Um Böses zu tun, muss der Mensch es zu allererst als Gutes begreifen.” Mit diesem Zitat des russischen Schriftstellers Alexander Solschenizyn leitet Arno Surminski seine Novelle “Die Vogelwelt von Auschwitz“ ein.
Der polnische Kunststudent Marek Rogalski wird 1940 nach Auschwitz deportiert. Im Vernichtungslager befindet sich auch der SS-Wachmann Hans Grote. Ein Vogelkundler, der seine Zeit in Auschwitz nutzen möchte, um die Vogelwelt um das Lager herum zu erforschen. Da er für sein Forschungsprojekt noch einen Skizzenzeichner braucht, fällt seine Wahl auf Marek Rogalski… Weiterlesen »
Von TLV-01 am 29.05.2008 um 10:45 Uhr
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Dieses außerordentliche, schon Ende der 40er Jahre entstandene Dokument, zeigt einen eher unbekannten, privaten Freud.
Für seine Nichte Lilly war er das Oberhaupt einer Großfamilie, ein Glückssucher und Genußmensch, eine Vaterfigur auch für die Nichte. Freud-Spezialist Christfried Tögel entdeckte die seitdem verschollenen Aufzeichnungen bei Recherchen in der Library of Congress in Washington.
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Von MUC-01
am 27.05.2008 um 00:59 Uhr
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David Servan-Schreiber, französischer Neurowissenschaftler und Psychiater, erhielt seine wissenschaftliche Ausbildung in Amerika, wo er bei dem Nobelpreisträger Herbert Simon promovierte. In Pittsburgh gründete er das »Center for Complementary Medizin«, das er bis heute leitet.
Er stellt hier sieben wissenschaftlich überprüfte Methoden vor, die das “emotionale Gehirn” und seine Selbstheilungskräfte mobilisieren. Sein Buch schuf damit die Grundlagen [...]
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Von MUC-01
am 18.05.2008 um 19:02 Uhr
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Im Dezember 2002 erhält Erika Esther Goldschmidt Briefe, die ihre Tante Hilde die ganzen Jahre seit der Schoah aufbewahrt hat. Und plötzlich steht mit der kleinen Kiste der Holocaust mitten in ihrem Zimmer.
Als sie sie öffnet findet sie Briefe voller Hoffnung und voller Verzweiflung, Briefe ihrer von den Nazis ermordeten Familie und auch Briefe derer, [...]
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Von TLV-01
am 18.05.2008 um 10:13 Uhr
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Das moderne Israel ist ein Staat, der aus einer Idee heraus geboren wurde. Er sollte Antwort sein auf Verfolgung und Minderheitendasein der Juden in aller Welt. Was Theodor Herzl erträumt hatte, setzte David Ben Gurion am 14. Mai 1948 in die Wirklichkeit um.
Daß aus dem Traum von einem unabhängigen jüdischen Staat Realität [...]
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Von JER-01
am 16.05.2008 um 11:36 Uhr
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Lustlos quetscht Moische Bernstein im kleinen Jeans-Shop seiner Eltern die Hinterteile der Kunden in enge Jeans. Bis er durch einen Zeitungsartikel fast über Nacht zum Starkolumnisten wird, zunächst beim Nachrichtenmagazin ›logo!‹.
Seinen ersten großen Coup landet er, als er unsere Ära als »Hitlers Jahrhundert« entlarvt. Das öffentliche Echo ist gewaltig, die Auflagen steigen. Seine Karriere ist [...]
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Von MUC-01
am 15.05.2008 um 23:38 Uhr
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Die Zahl jener, die noch an einen Erfolg der Friedens-Bemühungen in Nahost glauben, wird immer kleiner. Sari Nusseibeh ist einer von ihnen und er hat ganz pragmatische Vorstellungen. Allerdings weiss er, dass nicht mehr viel Zeit zur Umsetzung dieser Hoffnung, die auch die Erfüllung des zionistischen Traums beinhalten würde, bleibt.
Wenn sich Abbas und Olmert jetzt [...]
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Von JER-01
am 15.05.2008 um 11:12 Uhr
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Am 14. Mai 1948 verkündete David Ben-Gurion die Gründung des Staates Israel. Seine Proklamation wurde von Tausenden von Juden stürmisch begrüßt und auf den Straßen Tel Avivs, Jerusalems und Haifas gefeiert.
Noch in derselben Nacht aber erklärte eine Allianz aus arabischen Staaten Israel den Krieg. Nach diesen ersten gewalttätigen und turbulenten Monaten und einem militärischen Sieg [...]
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Von JER-01
am 15.05.2008 um 00:27 Uhr
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Ein halbes Jahrhundert lang - und damit für den größten Teil seines Berufslebens - befand sich Frederick Perls im Konflikt mit dem psychiatrischen und psychologischen Establishment. Er ging kompromißlos seinen eigenen Weg, was häufig zu Auseinandersetzungen mit den Repräsentanten konventionellerer Ansichten führte.
Dennoch befinden Perls und die Gestalttherapie sich in den letzten Jahren im Einklang mit [...]
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Von admin
am 14.05.2008 um 22:41 Uhr
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Die alten griechischen Mythen haben immer eine spezielle Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Diese Geschichten von olympischen Göttern und Helden scheinen etwas vom Wesen des Menschen wiederzugeben.
Sie zeigen unverhüllt unsere Sehnsüchte und Gefühle, die wir üblicherweise unter dem Schleier der Kultur verstecken. Eine Zeit lang hatte es mir ein Mythos besonders angetan, der Mythos von Antäus.
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Von admin
am 14.05.2008 um 18:25 Uhr
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Beissers Veränderungstheorie hat ihre große Bedeutung sicher nicht durch Zufall bekommen, denn sie entspricht einem der wichtigsten Prinzipien der Gestalttherapie, der Betonung der unmittelbaren Erfahrung.
Seine Theorie ist nicht grau; er hat sie nicht am Schreibtisch entworfen. Sie ist vielmehr aus der eigenen, schicksalhaften Erfahrung mit der psychischen Bewältigung einer schweren Körperbehinderung gewonnen. Diese fesselte ihn an [...]
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Von admin
am 14.05.2008 um 17:16 Uhr
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Der bekannte amerikanisch-jüdische Gestalttherapeut Arnold R. Beisser hatte gerade an der medizinischen Fakultät in Stanford studiert und die nationalen Tennismeisterschaften gewonnen, als er im Alter von 25 Jahren an Polio erkrankte und fast vollständig gelähmt wurde. In seinem Buch schildert Beisser eindrucksvoll seine Versuche, mit diesem radikalen Einschnitt in seinem Leben fertig zu werden.
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Von admin
am 14.05.2008 um 16:28 Uhr
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