Kategorien / Themen

Werbung

  • Ein Fehler ist aufgetreten – der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Versuche es später noch einmal.

haGalil Shop

„Der Antisemit nimmt dem Juden prinzipiell alles übel, auch das Gegenteil“

Das Israelpseudos der Pseudolinken…

Das Israelpseudos der PseudolinkenEin erster intellektueller Einspruch gegen die linke Israelfeindschaft deutscher Provenienz

Von Martin Kloke

„Was an vielen Argumentationen gegen Israel auffällt, ist eine eigentümliche Realitätsblindheit hinsichtlich des bestehenden Kriegszustandes. […] Die von arabischer Seite immer wieder geäußerten Drohungen, Israel total zu vernichten, werden so wenig real genommen, wie die pazifistische Welt von 1933 die in aller Unumwundenheit erklärten Kriegsabsichten Hitlers real nahm. In Wahrheit beruht ein gut Teil von dem, was man Israel vorwirft, ausschließlich auf dem Kriegszustand und auf diesen Drohungen, die mit einer leichten Geste beiseite zu schieben schuldhafte Verantwortungslosigkeit ist. So die vielgerügte ‚einseitige Bindung an den Westen‘, die militärische Rüstung, das Besetzthalten der eroberten Gebiete bis zu einem Friedensschluss […]. Diese einzelnen Tatsachen aus ihrem Kontext zu lösen, ihre Ursache zu verschweigen und ihretwegen einseitig Israel zu bezichtigen, ist Demagogie.“

Beim Lesen dieser Zeilen des Philosophen Michael Landmann könnte man meinen, es handle sich um eine Abrechnung mit jener „Israelkritik“, die in unseren Tagen mit notorischer Selbstgewissheit den jüdischen Staat in die Paria-Rolle der Staatenwelt drängt. In Wirklichkeit hat der aus der Schweiz stammende und seinerzeit an der FU Berlin lehrende jüdische Sozialist Landmann diese Sätze bereits vor über 40 Jahren formuliert. 1969/70 sah sich die westdeutsche Bundesrepublik mit einer bis dato undenkbaren antizionistischen „Krawall- und Terrorwelle“ konfrontiert. Allerdings waren die Täter keine ewig-gestrigen Rechtsradikalen, sondern kamen aus der sog. Neuen Linken – jenen studentisch geprägten Aktivisten, die 1967 ihre kurzzeitigen proisraelischen Sentiments in noch kürzerer Zeit gegen einen hinterhältigen Antizionismus eingetauscht hatten. Landmanns 1971 erstmals veröffentlichte Streitschrift wider die ideologische Verwahrlosung nicht weniger APO-Aktivisten markiert neben ähnlich kritischen Essays von Jean Améry und Helmut Gollwitzer einen der ersten intellektuellen Einsprüche gegen die Israelfeindschaft linksdeutscher Provenienz.

Rückblickend muss ernüchtert festgestellt werden, dass Landmanns Kernthesen wenig bewirkt haben und insofern unvermindert aktuell geblieben sind. Progressive „Israelkritiker“ lehnen beinahe jede israelische Grundposition und erst recht jede Selbstverteidigungsmaßnahme a priori ab, während sie palästinensische Terroraktionen geflissentlich ignorieren, verharmlosen oder relativieren, manchmal sogar begrüßen.

Einige deutsche Israel-Phobiker sehen keine Bigotterie darin, der sog. „Reichskristallnacht“ zu gedenken oder Stolpersteine für ermordete Juden zu polieren und gleichzeitig das iranische Recht auf atomare Aufrüstung zu verteidigen oder israelische Produkte aus der Westbank unter der Hand zu boykottieren, genauer: sie zu „kennzeichnen“, um „informierte Kaufentscheidungen“ zu ermöglichen.

Gleichwohl ändern die Fehler israelischer Regierungen – etwa in der teilweise religionspolitisch aufgeladenen Siedlungspolitik – nichts am grundsätzlichen Wahrheitsgehalt der simplen Tatsache: Die trotz israelischer Teilrückzugsversuche nunmehr seit 46 Jahren andauernde Besatzungspolitik ist ursächlich die logische Folge der arabischen resp. palästinensischen Weigerung, Israel als jüdischen und demokratischen Staat anzuerkennen – vor, während und nach dem Sechstagekrieg von 1967.

Mag es in der islamischen Welt der Gegenwart auch mutige, vom streng antizionistischen Kurs abweichende, Stimmen geben, so ist der arabische Mainstream nach wie vor von der vermeintlichen Illegitimität der Existenz Israels als jüdischer Staat überzeugt. Dieser unerbittliche Diskursrahmen würde sich selbst dann nicht ändern, wenn der Staat Israel sein Territorium auf den Strand von Tel Aviv beschränken würde.

Dennoch halten hierzulande viele Feuilletonisten und „Nahost-Experten“ an der Überzeugung fest, die palästinensische Gesellschaft habe sich inzwischen mit der Existenz des jüdischen Staats abgefunden und strebe lediglich einen eigenen Staat an der Seite Israels an. Dieses Wunder soll an jenem Tag stattfinden, an dem die Israelis ihre Siedlungen im Westjordanland aufgeben und sich aus diesen Gebieten vollständig zurückziehen.

Die Faktenlage ist freilich nicht dazu geeignet, derartige Fata Morganas zu bestätigen. Bis heute zirkuliert nicht nur im von der Hamas beherrschten Gazastreifen, sondern auch innerhalb der palästinensischen Autonomiegebiete, in der die „gemäßigte“ Fatah regiert, ein eliminatorischer Antisemitismus, den letztlich auch die politische und religiöse Führungsspitze duldet oder hinter vorgehaltener Hand gar teilt: Der ranghöchste Mufti der Autonomiebehörde, Muhammad Hussein, hat im Januar 2012 – am 47. Jahrestag der Fatah-Gründung, etwa zeitgleich zum Gedenken an die Wannseekonferenz vor 70 Jahren – eine Rede gehalten, in der offen zum Mord an allen Juden aufgerufen wird. Kein Geringerer als Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte Hussein 2006 zum obersten geistlichen Führer ernannt. Von Protesten aus der palästinensischen „Zivilgesellschaft“ oder vonseiten der Autonomiebehörden gegen derartige Brandreden ist nichts bekannt.

YouTube Preview Image

Derweil ist auch das iranische Israel-Bild von fanatischen Vorstellungen geprägt. Ungeachtet der erfolgreichen Charme-Offensive gegenüber den USA und Europa, wie sie Ahmadinejad-Nachfolger Hassan Rohani betreibt, ist der jüdische Staat für Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei nach wie vor nichts anderes als ein „tollwütiger Hund“. Das „zionistische Regime“ sei „zum Verschwinden verurteilt“, rief das geistliche Oberhaupt erst am 20. November 2013 vor etwa 50.000 Mitgliedern der Bassidsch-Miliz in Teheran aus.

Umso verdienstvoller ist es, dass Jan Gerber und Anja Worm für die Hallenser „Materialien zur Aufklärung und Kritik“ Michael Landmanns längst vergriffenes Buch nach über 40 Jahren neu herausgegeben und mit einer sowohl zeitgeschichtlichen wie gegenwartsrelevanten Kontextualisierung versehen haben. Henryk M. Broder deutet bereits im Titel seines Vorworts an, welche Hindernisse sich jedweden aufklärerischen Bemühungen entgegenstellen: „Der Antisemit nimmt dem Juden prinzipiell alles übel, auch das Gegenteil.“

Michael Landmann: Das Israelpseudos der Pseudolinken. Hrsg. von Jan Gerber und Anja Worm. Mit einem Vorwort von Henryk M. Broder. Ça ira: Freiburg 2013. 148 Seiten, 13,50 €, Bestellen?

18 comments to „Der Antisemit nimmt dem Juden prinzipiell alles übel, auch das Gegenteil“

  • Jane

    „Gleichwohl ändern die Fehler israelischer Regierungen – etwa in der teilweise religionspolitisch aufgeladenen Siedlungspolitik – nichts am grundsätzlichen Wahrheitsgehalt der simplen Tatsache: Die trotz israelischer Teilrückzugsversuche nunmehr seit 46 Jahren andauernde Besatzungspolitik ist ursächlich die logische Folge der arabischen resp. palästinensischen Weigerung, Israel als jüdischen und demokratischen Staat anzuerkennen – vor, während und nach dem Sechstagekrieg von 1967“

    Das ist doch lächerlich – Israel sei zu den stark subventionieten Siedlungen gekommen wie die Jungfrau zum Kind.

    Und sie hätten sich doch so gerne zurückgezogen, konnten aber nicht – absurd.

    Darüberhinaus – Palästina hat Israel anerkannt – offiziell, das war 1994. Implizit bereits 1988, als sie Palästina NEBEN Israel ausriefen.

    Eine Anerkennung als ‚Jüdischer‘ Staat ist nicht vonnöten. Dieses Attribut konterkariert das demokratische Element, da 20% der Israelis keine Juden sind.

    Auch andere Staaten haben Israel nicht als ‚jüdischen Staat‘ anerkannt. Die Anerkennung reicht völlig aus – Israel kann sich selbst definieren wie es will.

    Es reicht aber völlig die Anerkennung

  • Karl Pfeifer

    In einigen arabischen Staaten wird in der Verfassung oder Gesetz festgeschrieben, dass nur ein Muslim Staatspräsident sein kann. Im jüdischen und demokratischen Staat Israel gibt es kein solches Gesetz. In Ägypten z.B. kann laut Verfassung ein Kopte nicht Staatspräsident werden. Was die hier postenden Israelbasher natürlich nicht beanstanden.

    • efem

      e.h.e.:

      Die Verfassung Ägyptens wurde am 3. Juli 2013, mit der Absetzung des Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär, bis auf weiteres außer Kraft gesetzt. Ägypten hat damit derzeit keine gültige Verfassung. (Wikipedia)

      • Karl Pfeifer

        Nun Mursi war doch mehr als ein Jahr Präsident von Ägypten und die Israelbasher, die hier wegen jeden …. in Israel Lärm machen, haben wegen der Diskriminierung der ägyptischen Kopten nicht protestiert.
        Gerade wird eine neue Verfassung in Ägypten diskutiert, hoffentlich ohne die Kopten zu diskriminieren.

        • Jane

          In welchen Zeiten babylonischer Sprachverwirrung leben wir heute, wo sich die Worte Antisemitismus und Humanismus zu gleichen scheinen, jedenfalls lt. des Sprachgebrauchs von Leuten wie Uri Degania oder Nussknacker.

          Man kann nicht gleichzeitig den Humanismus jener preisen, die sich seinerzeit gegen das Nazi-Regime wandten und Juden bei sich versteckten, und gleichzeitig die rassistische und völkerrechtswidrige Politik Israels gutheißen.

          Wessen Basis der Humanismus ist, welcher allen Menschen das gleiche Recht auf eine anständige Behandlung einräumt und die Menschen, gleich welcher Kultur, Religion, Hautfarbe, Geschlecht etc. grundsätzlich als gleichwert sieht – den kann es in Anbetracht des National-Sozialismus nur schaudern, in Anbetracht der israealischen Besatzungspolitik allerdings auch.

          Die Hoffnung, dass Israel selbst die Kurve kriegt, haben wohl mittlerweile alle verloren – es ist nicht angenehm den Israelis den Spiegel vorzuhalten, schon gar nicht wenn man deutsch ist.

          Wenn einen allerdings schon vor dem Jahr 2000 immer wieder das unangenehme Gefühl beschlich, dass wir alle uns an den Palästinensern schuldig machen, indem wir vor den israelischen Verbrechen die Augen schließen und den Mund halten, der verlor wohl in jenem Jahr erstickter Friedenshoffnungen jede Illusion. Man kann das auch nicht vergleichen mit Verbrechen und Problemen in anderen Teilen der Welt, allein deshalb weil wir mit Israel, seiner Gründung und auch ganz konkret in enger Verbindung stehen – mit Ägypten, Russland oder China ist das eben nicht so, das israelische Problem ist auch unsere Verantwortung, sehr viel mehr, als die Verbrechen der Russen oder der sudanesischen Regierung.

          Lt. Aussagen mancher Israelis wollte eine Mehrheit der Israelis vor 40 oder 50 Jahren keine Besatzung. Es wundert mich nicht, und es scheint mir auch so, dass dies so war.

          Eine Mischung von testosteron-gesteuerten Militärs, fundamentalistischen Messianisten und vermutlich auch einiger skrupelloser Wirtschafsstrategen, machte sich damals daran Tatsachen zu schaffen, erst still und diskret und dann immer unverholener; dabei haben sie nicht nur die Welt, sondern letztendlich auch die eigenen Bevölkerung an der Nase herumgeführt. Heute leider wachsen junge Israelis in einer vollkommen absurden Situation auf, jeder 5. Israelis lebt in den günstigen, stark subventionierten Siedlungen und das Land ist mehrheitlich in seiner Gesinnung tatsächlich an den Rand des Faschismus gerückt.

          Der Oslo-Prozess, in welchen sich Israel nur widerwillig und auf internationalen Druck begab, diente als Vehikel für die Beschleunigung dieses Prozesses, dem mit dem gar nicht akzeptablen Angebot von Camp David 2000 (auch laut amerikansicher Unterhändler) und der unverhältnismäßig gewaltreichen Niederschlagung des in jeder Hinsicht nachvollziehbaren palästinensischen Protests (entsprechende Resolution des Weltsicherheitsrats im Herbst 2000 gegen Israel) eine beispiellose Welle der Gewalt folgte, ein Metier indem sich der Hoffnungstöter Ariel Sharon gut auskannte und welches viele Opfer kostete auf beiden Seiten, wenn auch auf palästinensischer sehr viel mehr. Welche Seite hier siegreich hervorgehen würde, war dem skrupellosen Militär ohnehin klar und so setzte er und das israelische Volk in der Wahl im Februar 2001 auf ein Ende des Friedensprozesses und auf offenen Krieg gegen ein praktisch wehrloses Volk.

          Mir scheint, dass die israelisch-jüdische Sozialisation gewohnheitsmäßig die Leiden des jüdischen Volkes überhöht und einer angeblich einheitlich feindselig nicht-jüdischen Umwelt entgegenstellt. Die Leiden anderer werden bagatellisiert und ausgeblendet und das ganze wird zu einer ziemlich unverdaulichen Mischung der Selbstermächtigung zur Skrupellosigkeit.

          Das schafft eine egozentrische Verzerrung der Wirklichkeit, denn so homogen sind und waren die Verhältnisse ja nie, weder sind die Goyim grundlegend böse, noch Juden grundlegend gut, und es ist ziemlich giftig, die grundlegenden Attribute ‚Gut‘ und ‚Böse‘ an einer Religion oder einer Nation festzumachen (Hitler hats vorgemacht) – sowas ist noch nie gut gegangen. In Israels gehts schon allzu lange ‚gut‘ und das vor allem weil die einflussreichen westlichen Partner seit zig Jahren die Augen vor der völkerrechtswidrigen israelischen Politik verschließen und den Israelis tortz allem immer noch die Stange halten, auch wenn der Unmut mittlerweile nur noch schwer unter der Decke zu halten ist (dem begegnen israelische Lobbyorganisationen mit immer neuen Pseudo-Atnisemitismus-studien und -kamagnen).

          Es schafft auch einen anti-goyischen Rassismus, der allemal nur jene gelten lässt, die Israels Ziele immer und ohne wenn und aber unterstützen. Das sind dann die sogenannten ‚Lichter unter den Völkern‘. (und dies Armleuchter glauben noch selber dran)

          Dass sich so mancher, der im sogenannten ‚Hain der Gerechten unter den Völkern‘, im Grabe rumdrehen würde, wenn er sehen würde, wofür dieser Ausdruck heute steht, kommt vielen Israelis wahrscheinlich nicht in den Sinn.

          Schon im Jahr 1948 wurde offensichtlich, dass revisionische Zionisten und europäische Humanisten nichts gemein haben; so brachten Zionisten seinerzeit den UN-Vermittler Graf Bernadotte, einen Held des 2. Weltkriegs der unzähligen Juden das Leben gerette hatte, um, weil dieser tatsächlich nach einer echten Lösung für BEIDE Völker gesucht hatte, so wie es sich für einen anständigen Humanisten auch gehört. Um die Tat postwendend zu rechtfertigten, wurde ein ‚antisemitischer Brief‘ des Grafen gefälscht. Die Fälschung wurde allerdings entlarvt und unzählige Juden, welche dem Grafen seinerzeit ihr Leben dankten, protestierten wütend gegen die Machenschaften jener zionistischer Kreise, aus welche in den 50er Jahren nicht wenige führende israelische Politiker hervorgingen.

          Der ehemalige Widerstandskämpfer gegen die Nazis, Stephane Hessel, machte aus seiner Verachtung für die israelische Siedlungspolitik und seiner Enttäuschung über den Charakter jenes Staates, für den er sich einst so eingesetzt hatte keinen Hehl.

          Manch andere Juden, ehemalige KZ-Insassen sind zutiefst schockiert, von dem Gebahren des heutigen Staats Israel; ein französischer Jude erbat aus diesem Grund die zentrale Gedenkstätte Yad Vashem, die Namen seiner in Ausschwitz ermordeten Familienmitglieder zu entfernen.

          Dass so viele Juden auch in der Diaspora die Stange halten mag zu Teil auf Überzeugung beruhen, zum Teil auch auf Unwissen über die tatsächlichen politischen Verhältnisse und die tatsächliche Geschichte, zum Teil auch auf puren Gruppendruck.

          Jenen die sich offen gegen die Besatzung stellen, weht in der eigenen ethnisch-religiösen Gruppe ein sehr steifer Wind entgegen und schafft fraglos eine Art der Entwurzelung die jeden Menschen, der dies erlebt, sehr schmerzhaft trifft.

          So ersticken dann mit Sicherheit nicht wenige auch ihre Zweifel und das frühere Klischee von 2 Juden und 10 Meinungen hat sich wohl mittlerweile ins Gegenteil verkehrt.

      • Karl Pfeifer

        Die neue ägyptische Verfassung diskriminiert weiterhin gegen Christen.

        http://www.gatestoneinstitute.org/4105/egypt-constitution

        „…The amended constitution still includes Article Two of the previous constitution, which states that Islam is Egypt’s religion and that the „principles“ of the Islamic Sharia law are the country’s main source of legislation. This clearly puts Egypt’s religious minorities, most notably the Coptic Christians, in a position of extreme vulnerability. When this was pointed out, Moussa stated that there was nothing to be done because the article had been approved unanimously by the Committee of Fifty, which included Coptic leaders. What Moussa failed to report, however, was that a Copt who served on the Committee of Fifty openly admitted on national television that he had caved into the demands of Islamists who want to turn Egypt into an Islamic theocracy…“

        • efem

          Der Zwang der Verhältnisse – Beispiel Syrien heute:

          http://www.all4syria.info/Archive/120981

          Zitat:

          We protect Christians and Jews,” said Sheik Abdul Salaam Al Harash, a representative of the Muslim Scholarship Association. “That is our duty as good Muslims.”

          Hagop pointed out, however, that Syria was a Christian country for centuries before it became majority Muslim. St. Paul traveled extensively in what is modern-day Syria, and Christianity spread rapidly during the era of the Roman Empire.

          “This was a Christian area before the Muslims came,” said Hagop. “But they still see us as guests. We don’t need protection. We need full rights as citizens.”

          Christians can’t hold the country’s highest office. Syria’s president must be a Muslim, according to the constitution that was revised by Assad in 2012, carrying forward a provision in previous Syrian law.

          Christians wanted to see the constitution changed so that a person of any religion could be president, according to Bishop Nalbandian. That clause is “not democratic. But in this crisis we didn’t raise our voice to change it.”

          That issue reveals the fragile relations between Christians and the majority Muslim community, one that is exacerbated by the militancy of the Islamists in the opposition. Hagop remembered that in 1973 Hafez al-Assad tried to change the old constitution to allow a president be from any religion. Conservative Muslims protested and dozens were killed in large demonstrations against the ruling Baath Party.

          “So I’m not sure if the provision that the president must be Muslim reflects Baath policy or popular will,” Hagop said with a shrug. “The people want a Muslim president.”

          Bishop Nalbandian said making democratic changes in Syria will take time. “Democracy is not an item to be bought in a store,” he said. “It is a process

    • Jane

      In einem israelischen Staat kann auch nur ein Jude STaatspräsident werden, denn die Israelis werden alles daran setzen um immer die Mehrheit zu haben und den Tag möchte ich sehen, an dem in Israeal ein Muslim Staatspräsident wird – dann höre ich sofort auf mit dem ‚Israelbashing‘.

  • nussknacker56

    @ Karl Pfeifer

    Obige Posterin leidet u.a. unter dem Tick, in allen Beiträgen, in denen die Buchstabenfolge i-s-r-a-e-l zu finden ist, eine Marke setzen zu müssen. Etwas Relevantes hat sie höchst selten mitzuteilen. Hier ist es ein wirres Geschreibsel in Komination mit „Thema verfehlt“.

    Zum Buch: Ich will es mir unbedingt besorgen. Es scheint allerdings über den normalen Buchhandel nicht beziehbar zu sein. Also bleibt wohl nur über den Verlag selbst oder über Amazon.

    • efem

      Der Beitrag schließt mit der anklickbaren Frage: „Bestellen?“. haGalil finanziert sich, um seine Seiten frei verfügbar zu halten, u.a. per Buchverkauf über amazon. Also sollte man aus Solidarität und schlichter Vernunft, wenn schon gefragt wird, diese Option dann auch nutzen.

      Zu amazon kann man mit Recht geteilter Meinung sein – zu haGalil nicht.

    • Jane

      Dann wollen Sie wohl damit auch sagen, dass Israel nur ‚ganz ausvewrsehen‘ zu den Siedlungen kam und selbstverständlich diese zurück geben möchte, sofern ein tragfähiges Friedensangebot auf dem Tisch liegt?

      Ich fürchte wirr sind Sie Nussknacker, genauso wie der Autor obigen Textes.

  • Uri Degania

    @Nussknacker:
    Über die Zwangs-kranke-Posterin braucht man ja nichts mehr zu sagen.
    Zum Buch (in exemplarischer Hinsicht): Jede gute Buchhandlung kann solche Bücher über den Verlag bestellen. Einige große Buchhandlungen machen sich noch nicht mal die Mühe, solche „speziellen“ Bücher zu bestellen – bzw. sie lassen sich von Großverlagen etc. vorschreiben, was in die Sortimente kommt.
    Einige gute Buchhandlungen haben solche Bücher sogar in ihren regalen stehen, aber das ist ne absolute Ausnahme (ca-ira ist ja kein Großverlag).
    Ansonsten bestellen Buchhandlungen Bücher über die in der Umgebung niedergelassenen „Großgrossisten“, die jedoch i.d.R. auch nur die „marktgängigeren“ Bücher vorrätig haben. Sofern die Bücher vorrätig sind dauert die Bestellung für die Buchhandlung nur 1 oder 2 Tage.
    Sofern diese das Buch nicht vorrätig haben (um dies festzustellen benötigt die Buchhandlung nur 1 Minute – aber der Weihnachtsverkauf…) kann die Buchhandlung das Buch nur über den Verlag selbst bestellen. Das ist Mehrarbeit, dauert dann auch häufig ein bis zwei Wochen – und es mag unerfahrene junge Buchhändler geben, geben, die selbst um diese Möglichkeit nicht wissen…
    Gute Fachverlage bauen häufig ein eigenes Vertriebsnetz auf, auch um langfristig zu überleben.
    Hier kann man das Buch direkt beim Verlag bestellen:
    http://www.isf-freiburg.org/hilfe-faq.html

    – der Verlag würde aber gut daran tun, so er zumindest ein klein wenig mehr verkaufen möchte, seine Website und seine Vertriebsmöglichkeiten zu professionalisieren…

    (Aber es mag Verlage geben, die ihre Bücher gar nicht verkaufen möchten.)

    • efem

      „Zwangs-kranke-Posterin“

      Und was ist mit „Zwangs-kranken-Postern“? Von denen einer per in wichtigtuerischer Manier vorgetragenem Allgemeinwissen plus unzulässiger Verlinkung (sog. Schleichwerbung, die meisten Moderationen entfernen sowas) dieser Webseite direkt zu schaden versucht. Unbedachtsamkeit ist noch ein mildes Urteil, ein Gericht würde schärfere Worte finden plus einer Schadensersatzfestsetzung.

      Schöne Weihnachten!

  • nussknacker56

    @ Uri Degania

    vielen Dank für die ausführlichen Tipps. Wenn meine Buchhandlung nicht bald liefern kann bestelle ich bei Amazon, wie efem vorgeschlagen hat. Wusste nicht, dass haGalil davon profitiert. Soll mir aber recht sein.

  • Uri Degania

    Ansonsten gilt für Nazi-„Damen“: Don´t argue with idiots:
    http://vitaminl.tv/video/885

  • Karl Pfeifer

    Gab es schon je einen Protest gegen die Diskriminierung von im Libanon in dritter oder vierter Generation geborenen „Palästinensern“?
    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=659747

  • Uri Degania

    Mal ein konstruktiver deutscher Anteil für eine Friedenslösung:
    http://www.rp-online.de/politik/ausland/deutsche-dienen-in-israelischer-uniform-aid-1.3902854