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Der Himmelsgarten: Vom Gartenbuch zur Friedensinitiative

Die Menschheitsgeschichte begann im Garten Eden. Seitdem waren Gärten immer wieder ein Objekt für Bewunderung, Bezähmung der Natur oder sogar politisches Programm, etwa bei den heutigen Grünen.
Der Amerikaner Marc Daniels hat aus der Pflege von Natur und Gärten eine neue Ideologie gemacht. Sein Großvater hat einen sogenannten ‚Wurzelbewässerer‘ erfunden…

Ulrich Sahm

Der Himmelsgarten: Das Handbuch des spirituellen Gärtners

Millionenfach in den USA verkauft, hat „Daniel’s Root Feeder“ der Familie Wohlstand gebracht. Das Patent besteht aus einem Metallstab, an den ein Gartenschlauch angeschlossen werden kann und gezielt die Wurzeln von Bäumen bewässert und düngt.

Daniels begnügte sich nicht mit dem Gärtnergeschäft, sondern ergründete spirituelle Gefilde rund um die Pflege von Natur und Gärten. Die jüdische Kabbala, die er bei Michael Laitman in Petah Tikvah, Israel gelernt hat, brachte ihm die Erleuchtung, dass Gartenarbeit für den Menschen auch eine spirituelle Beschäftigung sein könne.

Daniels kam auf den Gedanken, dass das Jäten von Unkraut zum Schutz der Kulturpflanzen gleichkommt mit dem Ausmerzen von Hass in der Gesellschaft. Er träumt noch davon, den amerikanischen Präsidenten Obama dazu zu bewegen, seine Kampagne ‚Weed out hate‘ (jätet den Hass) im Garten des Weißen Hauses aufzugreifen. Von dort aus sollten Kinder aus aller Welt aufgerufen werden, symbolisch Unkraut zu jäten und Sonnenblumen einzupflanzen. Inzwischen hat Daniels Sponsoren gefunden, um ‚Friedenssamen‘ an Kindergärtner zu verteilen. Die Firma Neudorff unterstützt Daniels Kampagne und verteilte kostenlos tausendende Tüten an Gartencenters in ganz Deutschland.

Daniels spricht perfektes Deutsch und hat sein 192 Seiten langes Buch unter dem Titel ‚Der Himmelgarten, Das Handbuch des spirituellen Gärtners‘ beim Verlag: Allegria (ISBN-13: 978-3793421979) veröffentlicht.

Gartenarbeit wie Körperertüchtigung waren immer schon Mittel, vor allem junge Menschen, aber auch Gefangene der Natur näher zu bringen und ihnen positive Werte zu vermitteln. Daniels Idee, Unkraut zu jäten und Hass auszumerzen, ist in den USA ein sehr positives Ziel, erweckt aber ausgerechnet in Deutschland bei einigen ungute Assoziationen. Im Laufe der Geschichte hat es immer Versuche gegeben, die etymologischen Wurzeln der Sprache durch Hass-Propaganda zu vertuschen. Gartenpflege ist ein exzellentes Mittel, die innere Rhetorik der Natur zu enttarnen. Sein gelungenes Werk hat die jüdischen kabbalistischen Wurzeln von Rudolf Steiners Anthroposophie wiedergefunden und miteinander verknüpft. Insofern hat Daniels den jüdischen Beitrag der deutschen Gartenkultur beleuchtet.

Hinweis: Marc Daniels liest in Deutschland

Der Himmelsgarten: Das Handbuch des spirituellen Gärtners

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