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Gefangenenaustausch: Ja oder Nein?

Nach dem Austausch zwischen Israel und der Hisbollah sind die Meinungen geteilt. Insbesondere die barbarischen Reaktionen der Hisbolla und die libanesischen Willkommensfeiern für den Kindermörder Sami Kuntar lassen viele an der Verhältnismässigkeit der Vereinbarung zweifeln. Was meinen Sie?…

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War die Entscheidung zum "Austausch der Gefangenen" richtig?

  • Nein, nicht unter diesen Umständen. (57%, 963 Votes)
  • Ja, trotz allem. (29%, 486 Votes)
  • Unentschieden. (10%, 173 Votes)
  • Keine Ahnung. (3%, 43 Votes)
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Total Voters: 1.696

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Schwer – aber notwendig: Stimmen zum „Austausch“
Auch in der Knesset ist man geteilter Meinung. Während einige von einem Fehler sprechen, versichern andere, Israel werde auch weiterhin alles tun, um seine Soldaten nach Hause zu bringen. Insbesondere Präsident Peres, Verteidigungsminister Barak und Premier Olmert stehen nach wie vor zum Austausch und versichern auch weiterhin könne sich jeder Soldat darauf verlassen, dass Israel auch weiterhin alles tun wird, um seine Soldaten nach Hause zu bringen…

56 comments to Gefangenenaustausch: Ja oder Nein?

  • ego

    Soweit ich weiss, ist nicht 100%ig bewiesen, dass Kuntar das Mädchen wirklich ermordete, während er den Polizistenmord zugab. Er wurde von 5 Kugeln getroffen, obwohl er das seiner Aussage nach dabei ebenfalls getroffene Kind offensichtlich als Schutzschild missbrauchte, was, wenn er die Wahrheit sagt, erklären könnte, wieso Bestandteile ihres Körpers, vor Allem Hirnmasse, an seiner Waffe nachgewiesen wurden. Man stelle sich auch die Situation vor: was sollte es ihm in einem Feuergefecht mit überlegener Übermacht bringen, so nebenbei das Mädchen, von dem keinerlei Gefahr ausging, zu ermorden: das hätte ihn für diese Zeit verteidigungsunfähig gemacht.

    Wie dem auch sei, es spricht für die Klugheit Israels, den inzwischen ca. 30 Jahre Älteren endlich loszuwerden. Er wird nicht umhin können, zu erzählen, dass Israel ihm ermöglichte, sich fortzubilden, zu heiraten, einen akademischen Abschluss zu machen…

    Infam ist das Spiel der Hisbollah, die alle in Ungewissheit darüber liess, ob die verschleppten Soldaten noch lebten, ja immer wieder zweideutige Verlautbarungen publizierte, die die Hoffnung auf ihr Überleben nährten.

    Die Welt wird es zur Kenntnis nehmen, und wem in diesem Fall die Sympathien zufliegen, dürfte klar sein. Hisbollah hat sich mal wieder gründlichst deklassifiziert und erneut als zynische, kriminelle Organisation entblösst.

    Insgesamt wurden also 199 Tote und 5 Lebende getauscht gegen zwei Verstorbene. Ein israelischer Soldat, tot oder lebendig, wiegt über 50 Feinde, tot oder lebendig, auf? Hisbollah sollte sich mal diese Relation klar machen. Das war kein Sieg für sie, sondern eine von ihr selbst bestätigte Verachtung ihrer eigenen Leute.

    ego

  • Frieder

    Dieses Ungleichgewicht an Personenzahl bei den Gefangenenaustauschen in den vergangenen Jahren zeigt auch mir, mit welchmn Missverhältnis die verschiedenen islamischen Terrorgruppen das Leben ihrer eigene Leute ansehen im Vergleich zu den israelischen. Wenn mein Nachbar von „menschenverachtendem Regiem“ Israel redet, dann wäre es schon interessant, was solche Menschen von Hisbollah, etc. denken, die in ihrem Verhalten mich eher an die Wehrmacht und die Totenköpfler erinnert, wenn diese ganze Dörfer zerstörten und deren Einwohner ermordeten, weil ein Deutscher ums Leben gekommen war.

    Ob aber aufgrund der Fernsehberichte die Welt als Ganzes tatsächlich lernwillig ist und die PAL, Hamas, Hisbollah mit der gleichen Strenge beurteilt wie bis dato das Verhalten Israels, das muss ich leider bezweifeln.

    Es ist nur tragisch, dass einsichtige Muslime in diesen Ländern geächtet oder gar als Kollaborateure mit dem Leben draufzahlen. Es sollte den sogenannten christlichen Staaten zu Denken gegen, dass unter der palästinensischen Regierung die Zahl der einheimischen Christen rapide zurückgeht. Was wird dann geschehen, wenn der Traum der PAL in Erfüllung geht und die PAL-Fahne über Jerusalem wehen wird? Nehmen dann die „Welt“christen weiterhin achselzuckend hin, dass nach islamischer Veröffentlichung nie ein jüdischer Tempel existiert hat?!!!!!!!!!

    Frieder

  • Pat

    Zipi Livni, vermutlich Olmerts Nachfolgerin, hat die Iska ebenfalls befürwortet und spricht auch heute von einem vertretbaren „Abkommen“.

  • Peter Boettcher

    Was ich nicht begreife:
    Wie konnte Israel diesen Massenmörder frei lassen?
    Er ist jetzt Superstar bei seinen Verbrechergenossen!
    Wieso hat der BND (Gerhard Kordes) die Finger im Spiel?
    Warum ist der Massenmörder in einem so guten Zustand (steht gut im Futter)?
    Was hat das Rote Kreuz da verloren????
    Der Rote Davidstern und der Rote Halbmond sind doch zuständig!!!!!!!!
    Wurde Israel erprest?????

  • Shoshana

    Und was ich nicht verstehe, ist, dass der Gefangenenaustausch „international begrüsst“ wurde.
    Was ist toll daran, wenn ein menschliches Tier, dass kaltblütig Menschen mordet, frei kommt?
    Was ist toll daran, wenn ebendieser ankündigt, wieder zu morden und trotzdem die Freiheit geschenkt bekommt?
    Was bitteschön ist daran zu begrüssen?
    Israel zahlt einen sehr hohen Preis für seine toten Soldaten, mögen sie in Frieden ruhen,- die Konsequenzen werden wir sehen.

  • ramona

    @ ego
    „Die Welt wird es zur Kenntnis nehmen, und wem in diesem Fall die Sympathien zufliegen, dürfte klar sein. Hisbollah hat sich mal wieder gründlichst deklassifiziert und erneut als zynische, kriminelle Organisation entblösst.“
    Da bin ich mal gespannt, ob Du da recht behälstF. Die ganze Chose findet in den normalen deutschen Medien doch relativ wenig statt- insbesondere im TV ist die Berichterstattung eher dürftig. – Normalerweise würde man doch erwarten das Israel nun die Solidarität der Welt zuteil wird. Nuja- ich warte…

  • Karl Bublitz

    Der Bruderkuss der libanesischen Offiziellen und der frenetische Jubel über die
    Heimkehr des bestialischen Gestalten macht diese Leute nachträglich zu Teil-
    nehmern der Taten und sie verdienen jede Pein und Strafe.

    Möge es der Armee gelingen, diese Mittäter zur Rechenschaft zu ziehen.

    Mein Mitgefühl gilt den Opfern und Angehörigen.

  • Heinz-Walter Hoetter

    An das gesamte israelische Volk,

    die beiden israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev wurden von der Terrororganisation Hisbollah in den Libanon entführt und kehrten im Rahmen eines Gefangenenaustausches als Tote in einfachen, schmucklosen Särgen in ihre Heimat zurück. Doch das israelsiche Volk holte sie in die Heimat zurück und hat dafür einen hohen Preis bezahlt. Welch eine grosse Herzenstat Israels, welche eine hohe Stufe der Moral, die bis in den weiten Himmel reicht, wo der Geist der Schöpfung, der Wahrheit und der Gerechtigkeit wohnt, diese Grosstat registriert hat. Schon bald wird sich zeigen, wie grausam der wahre Gott aller Menschen (und damit ist gewiss nicht Allah gemeint) gegen die Feinde Israels vorgehen wird. Wartet ab!

    Die Mörder werden nicht entkommen.

    Samir Kuntar, der feige Kindermörder, der den Schädel eines vierjährigen Mädchens (Einat) mit seinen blossen Händen und dem Kolben seines Gewehrs zertrümmert und ihren Vater kaltblütig erschossen hat, wird früher oder später seiner grausamen Tat wegen die gerechte Strafe erhalten. So auch seine gesamte Nachkommenschaft. Er und alle anderen werden nicht entkommen.

    Der israelischen Armee zolle ich meinen allergrössten Dank für ihren unglaublichen Mut und ihre schier endlose Kraft. Es gibt keine grösseren Helden, als jene, die sich für das eigene Volk mit Leib und Leben einsetzen, damit es weiterexistieren kann. In Gedanken bin ich beim israelischen Volk und seinen tapferen Helden.

    HWH

  • COHEN MENACHEM

    Ich rufe auf, in allen demokratischen Laendern dieser Erde vor die libanesische und syrische Botschaft zu treten, um Kund zu tun, mit welchem Abscheu und Ekel gegenueber der Hisbolla und Hammas empfunden wird. Weiter rufe ich auf, vor die iranische Botschaft, dem Drahtzieher der Hisbolla und Hammas, zu treten, die diese Vereinigungen zum Terror finanzieren. Wenn wir, alle Diaspora-Juden, nicht jetzt die ganze Welt aufrütteln und aufklaerend auf die Menschheit einwirken, muessen wir die Folgen einer vertanen Prävention „ohne Traenen“ selber tragen. Mit vielen gedanklichen Mitteilungen, wie auch hier in diesem Fall, ist uns alleine nicht geholfen. Es muss endlich etwas geschehen, in erster Linie mit friedlichen Mitteln. Wenn nicht jetzt, wann dann?

  • Karin Schwarz

    In diesen Tagen bin ich in Gedanken noch mehr als sonst in Israel, bei meinen Freunden und ihren Familien, und deren Familien, und deren Freunden. Aber meine Gedanken schweifen auch zu denen, die auf der anderen Seite sind, und die sich jetzt selbst feiern. Mitleid bleibt meine einzige Empfindung, wenn ich sie jubeln sehe. Den Menschen hier noch als die Krone der Schöpfung zu bezeichnen wäre reinste Schizophrenie.

  • Channah

    Am Jisrael Chai!

  • Paul

    Zu Moishes Frage unter http://www.israeli-art.com/satire/strandbuddelei.htm will ich etwas sagen.

    199 tote und 5 lebende arabische Mörder im „Tausch“ gegen zwei unschuldige tote Israelis.

    Ja, das hört sich nach Ungleichgewicht an. Nach einem schlechten Geschäft.
    Aber, man kann nicht eine Seele gegen eine andere werten.
    Der „Wert“ eines Gerechten ist unendlich mehr als der „Wert“ eines Mörders.
    Es ist keine Frage der Quantität, sondern der Qualität.

    Es ist nicht Eins zu Tausend, es ist Licht oder Dunkel, Leben oder Tod. Liebe oder Hass.

  • Sybilla Kadosch

    Ganz persönlich möchte ich sagen, dass ich oft denke, dass es schade ist, dass Israel nicht die Todesstrafe für bestimmte Verbrechen verhängt und durchführt. Mein damaliger Freund war `83 ein paar Tage im Libanon verschollen und nicht zu wissen, was passiert ist- das ständige bangen, warten und hoffen- es zermürbt. Für die Familien israelischen Opfer war es richtig – für Israel – ich weiss es nicht. Schabbat Schalom

  • Stan Laurel

    Meine sehr verehrten Damen und Herren,

    in Anbetracht dessen, dass die Familien der Opfer nun um ihre Söhne trauern können sie beerdigen und würdig von ihnen Abschied nehmen können ist euer geschreibsel zum kotzen und unwürdig im Zusammenhang mit dieser Trauer.

    Der sogenannte ‚intelligentere‘ ist immer verzweifelt wenn seine Bemühungen und Erwartungen umsonst waren , und genau das zeigen mir diese Kommentare.In welcher Gesellschaft lebt ihr eigentlich? Während sich Menschen bemühen 2 Soldaten heim zu holen-egal wie- besitzen eure Schwachköpfe das gleiche zerstörerische Potential wie der eines unberechenbaren Geisteskranken! Ihr diskutiert hier tatsächlich über das pro und contra, unglaublich!

    @Heinz-Walter Hoetter
    Ich habe schon erlebt wie ein suizidaler Mensch aus der Depression wieder herausfand. Sie sollten die Welt nicht mit düsteren Farben sehen und Hymnen auf Armeen singen. Was Sie betreiben ist Politik, in Gedanken sind sie beim israelischen Volk und seinen Helden? und wo sind die Gedanken an deren Familien,Vater-Mutter-Frau-Kinder..sie sind mir schon der richtige Patriot..

    ..welche eine hohe Stufe der Moral, die bis in den weiten Himmel reicht, wo der Geist der Schöpfung, der Wahrheit und der Gerechtigkeit wohnt, diese Grosstat registriert hat.

    jaja!

  • Phoibus

    Ich war gepackt von grosser Wut, Ekel, Scherz und Traurigkeit, als ich sah, wie die Särge der von der islamofaschisdtischen Hisbollah entführten und von ihnen auf bestialische Weise hingeschlachteten israelischen Soldaten übergeben wurden. Zynisch und menschenverachtend wie die Anhänger der islamofaschistischen Hisbollah und deren Ableger sind, erfreuten sie sich am Schmerz der Hinterbliebenden von Ehud Goldwasser sel. A. und Eldad Regev sel. A.. Hisbollah, Hamas, Fatah und wie sie sich auch nennen mögen, sie sind die gelehrigen Schüler ihres verehrten Idols des faschistischen Obermuftis von Jerusalem Hussein, der ja bekannter Weise ein Intimfreund Hitlers und Anhänger dessen Ideologie war.
    Es wird Zeit, dass die Weltgemeinschaft aus ihrem lethargischen Schlaf aufwacht und sich dem immer vehementer vordringenden Islamofschismus mit aller Macht entgegenstellt.

  • Simcha

    Ich glaube, dass endlich Frieden sein muss in Israel – in Palaestina. Juden und Palaestinenser haben ein Recht in diesem Land zu Leben. Wessen Recht aelter oder staerker ist m.A. nicht der Punkt. Entscheidend ist, dass es sich um Menschen handelt. Die einen glauben den Ewigen, gelobt sei sein heiliger Name, und die anderen glauben an Allah oder Christus. Es sind alle aber Menschen, die ein Recht zum Leben haben in Frieden, Wohlstand, gegenseitiger Achtung. Ich weigere mich zuzugestehen, dass Israel oder einzelne Menschen- egal auf welcher Seite- das heilige Land mit aus meiner Sicht voellig unreligioesen Handlungsweisen ueberziehen und das Land in den Schmutz treten. Warum lernen Menschen nicht aus ihrer Geschichte? Wieso koennen wir in Israel nicht als leuchtendes Beispiel fuer ein im Frieden geeinigtes Land als Beispiel fuer viele andere Krisenherde auf der Erde voranschreiten? Das is fuer mich vorpubertaere Sandkastenidiotie und egal von welcher Seite, ich lasse auch noch so berechtigte historische Begruendungen nicht gelten fuer etwaige Vormachstellungen, Gebietsansprueche oder sonstiges, wenn es auch nur ein Leben kostet. Fuer mich zaehlt nur der uralte Wunsch so und so vieler Generationen von Juden in der Diaspora in Frieden in Palaestina zu leben ….nunja…seit einiger Zeit in Israel. Das verpflichtet mich aber zum Frieden. Als uns die heilige Toire am Berge Sinai gegeben wurde und wir zum „Inhaber des Landes fuer alle Ewigkeit wurden“ war sicher nicht gemeint alle anderen Nationen zu bekaempfen, auszurotten oder umzusiedeln. Somit ist die Rueckfuehrung unserer gefallenen Soldaten, moegen sie in Frieden ruhen, und auch der Toten und Gefangen der „anderen Seite“ ein Schritt in die richtige Richtung; endlich Frieden zu machen und zu gestalten…auch wenn es furchtbar weh tut und ich auch lieber mit der Keule dreinschluege. ABER wir sind meschliche Wesen, befaehigt zu denken und unsere Geschicke zu lenken und zu leiten: dann wir Frieden sein in Isarael/in Palaestina, keine Mutter wird mehr um ihre Kinder weinen muessen, keine Zaeune mussen mehr Sicherheit suggerieren, Juden, Moslems und Christen werden endlich gemeinsam Israel zu dem Land machen, von dem die Toire sagt: „wo Milch und Honig“ fliessen“, und keine Familie wird mehr Angst haben muessen wenn das Telefon klingelt, und man wird sorgenfrei durch as schoene Land reisen koennen ohne laestige Kontrollen. Tja, traeumen verhilft vielleicht zum aktiven gestalten und verbessern der traurigen Realitaet!

  • Günther Loske

    Ich bin zutiefst erschüttert über die dämönischen Reaktionen im Libanon .
    Kaltblütige Mörder zu bejubeln lässt auf den wahren Charakter dieses
    Volkes schliessen. Man ist entsetzt, aber auch wütend.
    Gerade wir Deutschen stehen an das Lebensrecht Israels und seiner
    Einwohner mit aller Macht zu verteidigen. Mauscheleien mit der
    arabischen Welt, so wie sie sich darstellt: primitiv, eklig, zynisch,
    mörderisch, im wahrsten Sinne über Leichen gehend, gehören da
    eindeutig nicht zu. Es ist schade, dass dem Mörder K. solche „Ehrung“
    zuteil werden konnte und nicht seine gerechte Strafe.
    Aber sie wird kommen. Ich hoffe darauf.

  • Ulrich

    Wie unbeacht die europäischen Regierungen dem Gefangenenaustauch zustimmten, zeigt mir auf, wie Europa zu Israel steht. Inbesonders die feine Schweiz, unter der Federführung von Frau Bundesrätin Micheline Calmy-Rey,tätigen die Eidgenossen ein millionen schweres Gasgeschäft mit dem Iran. Achmedinechad unterstütz mit seinen Dollars die Hamas und Hisbollah. Diese Terroristen verwenden das Geld für Waffen und Süssigkeiten um Soldaten wie Ehud Goldwasser oder Eldad Regev auf ihrem letzten Gang zu verhöhnen. Da schäme ich mich Schweizer zu sein!

    Was für eine verkehrte Welt, durch die Toten Soldaten Ehud Goldwasser oder Eldad Regev wird Leben geschenkt, jedenfalls für die Top- Terroristen, darunter befindet sich auch ein Kindermörder. Sami Kuntar wurde alle Ehre erwiesen und dieser kennt nicht einmal einen Hauch der Reue.

    Die Weltgemeinschaft sollte endlich aus dem Dornröschenschlaf erwachen und den Tatsachen des Islams ins Auge sehen.

    @ COHEN MENACHEM,

    dann sind wir schon zu Zweit! Wo und wann?

  • Arno Bourggraff

    Wenn ich daran denke was das israelische Volk durch den Terror der Hisbollah und Hamas erleiden muss, erfüllt es mich mit tiefem Schmerz. Ich bete täglich zum Allerhöchsten, dass er das Geschick seines Volkes wendet. In den Psalmen bete und klage ich mit den Juden.

  • ego

    @ Ramona

    Ein Echo zu finden ist nicht ganz einfach. Suchmaschinen helfen. Empfehlenswert ist da
    „Paperball“. Aber auch das arbeitet mit Schlüsselwörtern. So findet man, um beim Thema zu bleiben, nichts zu „Hisbollah“ im englischsprachigen Raum, wohl aber zu „Hezbollah“, und umgekehrt. Ich habe also das anscheinend in allen westlichen Sprachen gleichgeschriebene Wort „Kuntar“ eingegeben:

    http://suche.paperball.de/cgi-bin/pursuit?query=kuntar&cat=pb_web&ur=true&slqc=true&enc=utf-8

    und bekam für deutschsprachige Printmedien im Augenblick 1193 Treffer, für englischsprachige 489. Viele Artikel sind natürlich +/- gleichlautend, aber gerade jetzt scheinen sich die RedakteurInnen auch eigene Gedanken gemacht und nicht nur von Presseagenturen wie etwa ap abgeschrieben zu haben: das ist teilweise nachprüfbar, wenn du neben das genannte Wort (bei dem sich mir, bildlich gesprochen, die Tastatur sträubt), „ap“ setzst und dann nochmal suchen lässt.

    Davon ab: Deutschland ist nicht „die Welt“. Na sowas.

    ego

  • sabine

    Es war richtig, Ehud und Eldad zurückzuholen. Sie sind jetzt zu Hause. Sie haben ein Grab und ihre Familien können trauern. Sollten sie, um irgendeinen politischen Willen, in einem Hisbollah-Keller vermodern ? Nein ! Und es ist auch kein Sieg der Hisbollah. Die Welt hat gesehen, wie ein demokratischer Rechtsstaat wohlgenährte und gesunde Mörder überstellt hat während die andere Seite pietätlos zwei Särge auf den Boden schmiss. Der Preis für Gilad in Gaza wird nicht höher sein. Niemand in der Hamas wird sich eine derartige Forderung leisten können. Wie neidisch schauen schon seit Jahren viele von Gaza nach Ramallah oder Jericho, wo es vielen sehr gut geht.?
    Gilad wird lebend zu uns kommen – und dann feiern wir !
    Noch ist es ein Tagtraum

  • christina naujoks

    dieser so genannte Gefangenenaustausch hat der Welt einmal mehr vorgeführt, dass den arabischen Terroristengruppen, wie der Hisbollah, Menschenleben überhaupt nichts bedeuten. Sie opfern sogar ganz bewusst ihre eigenen Kinder und Frauen für ihren „Heiligen Krieg“, und das nur, damit Israel in der Welt schlecht dasteht.
    Ich glaube auch nicht, dass Israel nach diesen erschütternden Bildern mehr Symphatie entgegengebracht werden wird. Es nützt auch nichts, dass Israel sogar einen Terroristen der überlebt, je nach Verletzung, vorrangig vor den israelischen Opfern behandeln würde. Das schreibt ihnen ,im Gegensatz, ihre absolute Achtung eines Menschenlebens vor. So habe ich schon oft geglaubt, oder gehofft, dass die Welt nun doch endlich erkennen müsste, wer hier keinen Frieden will. Aber leider…..
    Ich trauer mit den Familien Goldwasser und Regev, und mit ganz Israel

    Am Israel Chai!
    Christina

  • Stephan

    Es tut mir so leid…zwei junge Leben..ich kenne beide nicht persönlich nur aus den Nachrichten…und trotzdem…ich weine.

    Ich glaube ein Fluch sollte immer erlaubt sein…verdammt sei der Krieg…

    Warum insceniert man…ja ich habe es in der Presse gelesen…warum lassen sie die Familien so leiden…ja…auch aus der Presse…und..trotzdem…Israel hat Samir Kuntar zu Haft verurteilt…lebenslänglich…er lebt…die Familien von Eldad Regev und Ehud Goldwasser fragen..wo ist Gerechtigkeit?

    Ich frage…was ist denn Gerechtigkeit?
    Vieleicht gibt es keine irdische Gerechtigkeit…nur…ER weiss was es bedeuten wird…was es sein soll…vielleicht tröstet es die Familie…ich wünsche es so sehr…ich bin nicht jüdischen Glaubens und wohne in Deutschland…dem Land der Täter…und trotzdem wage ich zu sagen…wenn ich nur könnte ….wenn ich nur wüsste…ich betete den Kaddish für Eldad Regev und Ehud Goldwasser.
    Ich wünsche mir, dass ihre Familien ihren Frieden finden…ich wünsche mir das die geplagten Seelen der Familien die Eldad Regev und Ehud Goldwasser so lange vermissten..und selbst als keine Hoffnung mehr war, doch immer noch auf IHN vertrauten…ihre Ruhe auch finden…

    Bitte entschuldigt…ich kann ja den Kaddisch nicht sprechen…aber seid gewiss…ein Unbekannter denkt an euch…fühlt mit euch…und hält eure Hände…ich umarme euch um euch zu trösten…das ist wichtig

    …und…Samir Kuntar…?
    Er lebt…wo ist die Gerechtigkeit….?

    …ER ist der gleich GROSSE in allen drei Religionen…ER wird wissen…ER…ER wird wissen…alles ist in SEINER Macht…auch wenn ich es vielleicht nie verstehe….aber ER…ER…ER…wird wissen wozu dies alles gut war…gut ist…ER ist gross..so gross, dass ich, dass ich (wir?) es wohl niemas erfassen werden…ich bete darum, dass mene Worte den Familien Trost sein mögen.

    Meine Gedanken sind mit euch…gibt es Ungerechtigkeit…ganz bestimmt…jetzt…nach zwei Jahren sind die Söhne zurückgekehrt…zu ihren Familien…und doch so, wie es niemand sich je zu wagen gedacht hat…und doch im tiefsten Inneren wusste…es tut weh…es schneidet…es brennt…findet bitte euren Frieden…Eldad Regev, Ehud Goldwasser und eure Famile.
    Ich bete für euch den Kaddish..aus meinem Herzen.

  • Stephan

    Vielleicht hat mein Beiteeg vom 18. Juli 2008 um 22:39 Uhr wenig mit der aktuellen Dikussion zu tun..na ja …ich bin mir sogar ziemlich sicher…aber..wisst ihr…es ist halt so traurig…es tut mir selbst als Unbekanntem so weh…aber Rache…dann wär ich schon wieder der hisbollah zu nah…was aber denn?…hilft weinen?…hilft Trauer?…oder doch Rache?
    Das frage ich, als Unbekannter – schon…was mögen nur die Fmilen für Qualen ausstehen…

    Ich bin mit meinem Herzen bei den Familien von Eldad Regev und Ehud Goldwasser …bin in meinen Gedanken bei ihnen und hoffe so ein Tor zu öffnen, dass sie Kraft schöpfen können in diesem schweren Momenten, Tagen, Wochen, Monaten….ja wahrscheinlich auch Jahren!

    Ich mag nicht über Strafe und Richten diskutieren…ich glaub, dass wir alle mit unseren Herzen bei den Familien von Eldad Regev und Ehud Goldwasser sein sollten…ihnen geht es so schlecht…sie brauchen vielleicht einen Horizont zu dem sie blicken können, wenn die Zeit danach ist…vielleicht könne unsere Herzen dieser Horizont sein…auch das wünsch ich mir tief aus meinem Herzen.

  • vph

    Was für ein Schlag in das Gesicht der Menschen die versucht haben eine Lösung zu finden, die vielleicht die Chance beinhaltet einen Weg zu einem normalen Leben zu ebnen.
    Aber kaum sind die Ziele erreicht, zeigen diese Terroristen ihr wahres Gesicht. Mörder werden gefeiert wie Helden. Eine Provokation ohne gleichen.
    Ich hoffe auch das diese Mörder ihre gerechten Strafe erhalten. Aber man muss auch überlegen, wie man mit solchen Ländern umgehen soll, die feige Mörder feiern.
    Trauriger Weise kommt man eben auch zu dem Schluss das man mit solchen Regierungen nicht verhandeln darf. Bei allem Verständnis für die Bemühen der deutschen Regierung, muss man doch eingestehen das es ein Fehler war.
    Ich hoffe Israel weiss sich zu wehren, da ich Angst habe, das es einen Anstieg von Terroranschlägen in Israel geben wird.

  • AMICHAI ZASLANI

    ISRAEL MUSSTE DEN AUSTAUSCH ABSOLVIEREN FUER UNS – ALLE „SOLDATEN“ DIE FUER DAS LAND KAEMPFEN. ES WURDE UNS ERNEUT BESTAETIGT , DASS MAN FUER UNS ALLES TUEN WIRD WENN WIR GEFANGEN GENOMMEN WERDEN, EGAL OB WIR AM LEBEN BLEIBEN ODER STERBEN.

    ES LIEGT ABER AUCH IN UNSEREN HAENDEN , AUSDRUECKLICH ZU SAGEN , DASS WIR ES NICHT MOECHTEN IN JEDEM PREIS NACH HAUSE ZURUECK- GEBRACHT ZU WERDEN , WENN MANN SICHER IST DASS WIR NICHT AM LEBEN GEBLIEBEN SIND.

  • pete

    Irgendeine Geheimdienst Sache steckt mit Sicherheit dahinter.
    Um Wahrheit oder sagar die Gebote G ttes geht es „unseren“ Mächtigen in der Welt schon lange nicht mehr.
    Viel Spass in der Sheol.

  • aaron guttstein

    keine sorge, auch ein samir kuntar kommt wieder in israelischen gewahrsam.

  • Peter Boettcher

    Ich hätte diesem Massenmörder, wenn man ihn schon laufen lassen muss, vorher eine Injektion mit einer Lösung von mehreren Substanzen, die zu einem langen qualvollen Tod führen gegeben.
    Oder ihn mit einem Mikrochip ausgestattet, den man jederzeit wie eine Bombe zünden kann.
    Also nur die besten Sachen für diesen Irren.

  • Wilfried H..

    ISRAEL hat das Recht – und die Gerechtigkeit auf seiner Seite.
    ISRAEL wird und muss LEBEN!

    ZITAT;

    Gefährlich ist`s,den Leu ( Löwe ) zu wecken,verderblich ist des Tigers Zahn,jedoch
    der schrecklichste der Schrecken,dass ist der Mensch in seinem Wahn.

    Schiller,Lied der Glocke

  • Heiner

    Es war richtig dieser „Austausch“.Richtig für die Angehörigen der Ermordeten richtig für den Staat Israel und seine Bevölkerung.
    Hiermit wurde vorgeführt wie demokratisch und edel Israel selbst mit solch Mordgesellen umgeht,
    gleichzeitig wurde die bestialische Einstellung der Palästinenser und Ihrer Anhänger offenbar.
    Das diese dies nun noch verstärken indem Sie einen Mörder mit Bruderkuss begrüssen und feiern,
    demaskiert die verbrecherischen Mordgesellen endgültig.
    Nun mag auch der letzte und dümmste „Friedenaktivist“ einsehen das Er mit seinem Tun , Mord und Terror unterstützt .
    Möge Gott Ihnen die Weisheit schenken dies endlich einzusehen.
    Aus all diesen Gründen war der „Austausch“richtig.
    Ich hoffe nicht, das die Verbrecher welche jetzt im Libanon gefeiert haben sich noch lange Ihrer Freiheit erfreuen.
    Diese zu beenden wäre auch Richtig.

  • thomas blankenstein

    ich darf daran erinnern, dass israelische soldaten einer hochschwangeren frau das passieren der grenze verweigerten und sie ohne die dringend nötige medizinische betreuung starb.ich darf daran erinnern, dass die israelische armee ohne grund und aus reinen rachegelüsten die mauer so gezogen hat, dass die palästinenser von ihren feldern und gärten abgeschlossen wurden. ich darf an jenen siedler erinnern, der 90 in der moschee betende moslems kaltblütig erschoss, bis er mit einem feuerlöscher erschlagen wurde. man hat ihm in dieser siedlung ein denkmal gesetzt und spricht heute noch durchaus positiv von ihm, nur so sagten manche, unser doktor (der täter) war hat a bissele meschugge. israel fürchtet anscheinend nichts so sehr wie den frieden. denn dem militarisierten, hoch aggressive israel wäre mit einem frieden sofort eine der entscheidenden säulen seines staatsbewusstseins entzogen. deshalb kann und wird es niemals frieden geben.

  • saviva

    Grundsätzlich, denke ich, war es richtig, die beiden getöteten Soldaten zurück zu holen. Auch der Angehörigen wegen. Allerdings war der Preis zu hoch. Einen mehrfachen Mörder, der zu über 400 Jahren Haft verurteilt ist, gehen zu lassen… Ich weiss nicht, ob das richtig war. Vielleicht hat er ja nicht viel von seiner neuen Freiheit.
    Es gibt da aber noch einen verschleppten Soldaten, Gilad Shalit. Um ihn frei zu bekommen, sollte man sich dann doch eines Mediators bedienen, der bessere Ergebnisse erzielt, als dieser deutsche BND-Mann. Der scheint eher den Vorteil der Hezbollah im Auge zu haben.

  • Mario S

    Natürlich ist es wichtig, dass Regev und Goldwasser zurückgeholt wurden. Aber die Bedingungen sind nicht angemessen!
    Ich kenne die Geschichte der anderen Begnadigten nicht, aber Kuntar freizulassen ist ein Verbrechen. Er hat seine Tat (Kindesmord!) weder bereut, noch je Mitleid gezeigt.

    Jemanden wie ihn 1. freizulassen und das nach 2. der verpatzten Libanon-Offensive lässt mich hoffen, das Israel in Zukunft so handelt, dass endlich wieder Stärke bewiesen wird.

  • Bruriah Hermann

    Fakt ist, dass im Judentum das Leben eines der höchsten Güter ist (pikuach nefesh). Fakt ist, dass sich der Staat Israel für seine Bürger – ob Soldat oder Zivilist – verantwortlich fühlt. Fakt ist, dass, allen politischen Querelen zum Trotz, dieser Staat eine demokratische Grundordnung hat. All dies fehlt den umliegenden Staaten und ihrer Religion. Golda Meir drückte das sehr deutlich in ihrer Rede kurz vor dem Yom Kippur Krieg aus. Tenor: Erst wenn die Araber ihre Kinder so lieben, wie sie jetzt den Tod lieben, erst dann wird Frieden herrschen.
    Leider ist den Europäern diese „Todesliebe“ des Islam bis heute nicht bewusst, allen Warnungen und Erklärungen zum Trotz.
    Der Austausch war bitter, aber notwendig, auch wenn es am beliebten „Israel-Bashing“ wohl nichts ändern wird. (Siehe Kölner „Klagemauer“) Israel tut gut daran, die „Weltmeinung“ bei seinen politischen Entscheidungen weitgehendst aussen vor zu lassen. Die Mauer ist schrecklich, ja. Aber notwendig!
    Am Israel chai!

  • avrohom

    Man hätte sobald man die Särge bekommen hat, den Austausch abbrechen sollen, denn
    die Hoffnungen wurden durch falsche Versprechen getrübt. Die 199 toten araber hätte ein offener LKW
    bis zur Grenze bringen können.
    Doch Frage ich mich, warum Israel sich von den Arabern so auf der Nase herumtanzen laesst.
    Es wird Zeit für einen Regierungswechsel, aufdass härter gegen die Araber regiert wird.

    Denn sie kennen nur eine Sprache, und das ist Gewalt, Lüge und Mord

  • Hartmut

    Grundsätzlich war die Entscheidung wohl nicht vermeidbar. Der Preis hierfür war jedoch viel zu hoch. Man kann Terroristen nicht immer nachgeben. Ich hoffe, dass es bald gelingen wird, den Mörder Samir K. wieder in Gewahrsam zu nehmen – und diesmal bis zu seinem letzten Atemzug.

    Ich bedauere sehr, dass in den westlichen Ländern, insbesondere Deutschland, der ganzen Angelegenheit kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird. Man ist so lange gleichgültig, bis es einen selbst betrifft. Hat man vielleicht Angst vor der wachsenden Macht der sprunghaft ansteigenden Bevölkerungsanteile?

  • Peter Boettcher

    Ich glaube, dass hinter der Aktion etwas steht, was wir nie durch die Medien etc. erfahren werden!
    Diese Aktion war einfach nicht Israel like.
    Vielleicht ist beim BND, der die NPD durchzieht, zuviel an Gedankengut hängen geblieben.
    Ich kann diesen Kuhhandel einfach nicht verkraften!!!
    Selbst habe ich einige Angriffe im Kibbuz Hanita miterlebt. Immer wurden wir von diesen "G"tteskriegern" angegriffen.
    Nie hörte ich ein Wort der Rache!
    Allerdings verspüre ich jetzt Rachegelüste gegenüber diesem schmierigen Kindermörder!!!

  • Heinz-Walter Hoetter

    1. Stan Laurel schrieb am 18. Juli 2008 um 18:13 Uhr:
    Meine sehr verehrten Damen und Herren,
    in Anbetracht dessen, dass die Familien der Opfer nun um ihre Söhne trauern können sie beerdigen und würdig von ihnen Abschied nehmen können ist euer geschreibsel zum kotzen und unwürdig im Zusammenhang mit dieser Trauer.
    Der sogenannte "intelligentere"™ ist immer verzweifelt wenn seine Bemühungen und Erwartungen umsonst waren , und genau das zeigen mir diese Kommentare.In welcher Gesellschaft lebt ihr eigentlich? Während sich Menschen bemühen 2 Soldaten heim zu holen-egal wie- besitzen eure Schwachköpfe das gleiche zerstörerische Potential wie der eines unberechenbaren Geisteskranken! Ihr diskutiert hier tatsächlich über das pro und contra, unglaublich!
    @Heinz-Walter Hoetter
    Ich habe schon erlebt wie ein suizidaler Mensch aus der Depression wieder herausfand. Sie sollten die Welt nicht mit düsteren Farben sehen und Hymnen auf Armeen singen. Was Sie betreiben ist Politik, in Gedanken sind sie beim israelischen Volk und seinen Helden? und wo sind die Gedanken an deren Familien,Vater-Mutter-Frau-Kinder..sie sind mir schon der richtige Patriot..
    ..welche eine hohe Stufe der Moral, die bis in den weiten Himmel reicht, wo der Geist der Schöpfung, der Wahrheit und der Gerechtigkeit wohnt, diese Grosstat registriert hat.
    jaja
    @ Stan Laurel

    Wer teilnimmt am Leid eines gesamten Volkes, der nimmt auch teil am Leid jedes einzelnen Menschen, der zu diesem Volk gehört. Das Herz Israels hat geweint und ich bekenne mich dazu, dass mein Herz zornig war.

    Ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber offenbar vergessen Sie, dass die israelische Armee der Garant für die Existenz Israels war, ist und immer sein wird. Wer sein eigenes Leben für das Existenzrecht des Volkes bereit ist zu opfern, ist aus meiner Sicht der Dinge "ein Held". Vielleicht gefallen Ihnen meine Darstellungen nicht, aber Sie müssen sich damit abfinden, ob Sie wollen oder nicht. Punkt und aus.

    Und was Ihren Nicknamen anbelangt, so haben Sie ihn trefflich ausgesucht.

    In der Tat erscheinen Sie mir ehr wie ein Komiker, der seine "aufgeregte Meinung" hinter einem falschen Namen verbergen muss. Ihre Meinung gilt in diesem Falle nur sehr wenig bis gar nichts.

    Im Nachhinein muss ich Ihnen sagen, dass Sie wohl nur ein Feigling sind, der es nicht ertragen kann, dass man mit klaren Worten, die aus dem Herzen kommen, sich in solchen Zeiten auf die Seite des israelischen Volkes stellt, um es zu beschützen und zu verteidigen.

    Diesen klaren Standpunkt vermisse ich bei Ihnen. War ja auch nicht anders zu erwarten…

    Mit freundlichen Grüssen

    HWH

  • avrohom

    Wenn ich mich recht entsinne, ist es halachisch verboten, lebende gegen tote zu tauschen.
    Also war der Austausch halachisch nicht in Ordnung. Hoffentlich verzeiht der Heilige, gelobt sei er,
    der amtierenden Regierung.

  • günter

    shalom,

    als Freund Israels und jemand, der sich langsam an das jüdische Denken annähert, ist es mir ehrlich gesagt mehr als unverständlich, warum man ein so hohes Risiko eingeht, eine derart gottlose Gestalt in Freiheit zu entlassen. Denn es besteht nicht der Funken eines Zweifels, dass diese Figur weiterhin morden wird. Aber, ich sehe aufgrund des Vorfalls auch, welch hohen Stellenwert ein einzelner Mensch hat, auch wenn diese/dieser in einem einfachen Sarg liegt. Ich sehe weiterhin, dass ich noch viel lernen muss, um das wirklich ansatzweise gerecht beurteilen zu können und eine qualifizierte Meinung dazu zu entwickeln. Ich wäre dankbar, wenn sich jemand fände, die/der die Geduld hat mir das zu erklären. Ich würde allerdings anregen, wenigstens einen GPS-Sender zu implantieren, an einer Stelle, wo man ihn kaum / nicht wieder entfernen kann, wenn eine solche Aktion schon gar nicht zu vermeiden ist. Die Koordinaten seines Aufenthaltsortes zu kennen, könnte (über-)lebenswichtig sein, für die nächsten (potentiellen) Opfer, ob Kind, Frau, Mann (Soldat, Polizist, Familienvater). Das wäre eine Investition in das Leben. Niemand weiss, was der Herr mit seinem Volk vorhat, aber was wir sicher wissen, ist dass wir dem Leben verplichtet sind, also könnte es nicht verkehrt sein, über meine Anregung nachzudenken.

  • Jedes Menschenleben ist gleichwert. Wenn auf der israelischen Seite Opfer zu beklagen sind, wiegt das genauso schwer wie umgedreht! Aber die Gewaltspirale muss
    endlich angehalten werden!

  • J. Kaiser

    Nr. 9, COHEN MENACHEM, ich bin dabei. Hoffentlich egal, wie peinlich es wird.
    Keine Pein wird grösser sein als die, die uns erfassen wird, wenn wir den finalen Angriff auf Israel im Fernsehen sehen, und wir sitzen hier, vielleicht Wand an Wand mit den Kriegsgewinnlern, und wir haben nicht JEDE Möglichkeit ausgenützt und nicht wirklich ALLES getan.

  • J. Kaiser

    Heinz- Walter Hoetter, das sind genau die klaren und eindeutigen Worte, die ich die ganze Zeit über vermisst habe. Möge der Ewige Sie segnen. Sind Sie auch der gleichen Meinung wie Cohen Menachem, dass es nun endgültig Zeit ist und wir handeln müssen?

  • J. Kaiser

    Also: Wo und wann?
    Und wer macht alles mit?

  • @AMICHAI ZASLANI
    Wenn ich tot bin, dann bin ich das überall. Mit diesem Austausch hat Israel bewiesen, dass es erpressbar ist. Für die muslimischen Barbaren der Hisbollah und der Hammas war das kein Akt der Humanität, sondern ein Zeichen der Schwäche und Pallywood feiert die Freilassung von Mördern und unsere windelweichen Politiker schwafeln von Vermittlungserfolg. Ganz ekelhaft!

    @Bruriah Hermann
    Ach Frau Hermann, Sie haben ja mit den meisten Punkten völlig recht, aber was diesen „Austausch“ angeht, hat Israel den Lebenden keinen Dienst erwiesen. Dieser „Handel“ mag zwar gut gemeint gewesen sein, aber das ist meistens das Gegenteil von gut.

  • Al-Musaafir

    @ 4. Peter Boettcher schrieb am 18. Juli 2008 um 13:48 Uhr:
    Man sollte das mit dem Massenmörder nicht überstrapazieren. Wieviele Menschen hat Kuntar auf dem Gewissen? 3 oder 4, nichtwahr? Ihn nun zum grössten und gefährlichsten Mörder von Israelis zu stilisieren ist nicht sinnvoll und hilft nicht weiter, denn es gab meines Wissens eine Menge Anschläge, bei denen wesentlich mehr Israelis umgekommen sind bzw. Mörder die wesentlich mehr Israelis auf dem Gewissen haben. Also was soll die ganze Aufregung??? Auch wenn diese Tat besonders barbarisch war, wie in den Medien gepredigt. Nagelbomben von Selbstmordattentätern sind nicht weniger barbarisch…

    Herr Boettger, um eine Ihrer Frage zu beantworten:
    „Warum ist der Massenmörder in einem so guten Zustand (steht gut im Futter)?“ Naja, weil Israel ein demokratischer Staat ist und in einem solchen auch Gefangene gewisse Rechte haben. Oder wollen Sie mit ihrer Frage andeuten, Israel sollte seine Gefangenen auf ähnliche Weise behandeln wie es die Hisbollah tut?? Warum sollte es?

    „Wieso hat der BND (Gerhard Kordes) die Finger im Spiel?“
    Weil er als neutraler Vermittler auf allen Seiten seit vielen Jahrzehnten geschätzt ist, denn um einen solchen Austausch zustande zu bringen, braucht es eine Instanz, zu der beide Seiten Vertrauen haben!!

    „Was hat das Rote Kreuz da verloren???? Der Rote Davidstern und der Rote Halbmond sind doch zuständig!!!!!!!!“
    Siehe wenige Zeilen weiter oben! Sie glaube doch nicht wirklich, dass die Hisbollah auf irgendeine Weise mit dem Roten Davidstern zusammengearbeitet hätte, oder? Wie das Verhältnis zwischen Israel und dem Roten Halbmond ist, weiss ich nicht…

    @ 38. Peter Boettcher schrieb am 20. Juli 2008 um 22:57 Uhr:
    Sagen Sie mal, welchen Blödsinn schwätzen Sie denn daher?? Wenn „Diese Aktion [..]einfach nicht Israel like“ war, wie hätte man sonst denn den Gefangenaustausch bzw. aus israelischer Sicht das Heimbringen der Soldaten bewerkstelligen können???

    Sie sprechen von dem Kuhhandel, den Sie nicht verkraften können. Aber warum denn das? Wie 1. ego schrieb am 18. Juli 2008 um 02:02 Uhr und 2. Frieder schrieb am 18. Juli 2008 um 12:12 Uhr schon schrieben, wenn sowohl für die Hisbollah als auch für Israel offensichtlich 2 tote israelische Soldaten den gleichen Wert haben wie 5 Lebende Hisbollahkämpfer und 199 Leichen, dann kann man das auch so betrachten, dass die Hisbollahkämpfer ihrer eigenen Organisation wohl nicht viel wert sein müssen…

  • David Friemel

    Ja es war richtig die Soldaten heimzuholen. Jeder Soldat, jeder Jude, muss sicher sein, dass er nicht verlassen, nicht vergessen und alleine ist. Er hat ein Recht darauf, dass er nach Hause geholt wird – egal von wo, egal wann. Aber das kann eben macher Mensch nicht verstehen. Wir haben lange gebetet fuer die Heimkehr der Soldaten, wir haben gehofft mit den Angehoerigen. Wir wussten im tiefsten Inneren, dass wir enttaeuscht wueden. Doch G"™tt ist gerecht"

  • zahubi

    israels vorgehen kommt mir vor wie unsere religion : man muss sehr fest an das richtige glauben, denn begreifen kann man es nicht.die verlockung herrn K. etwas anzutun um sein überleben zu verhindern gab es in israelnicht- die hoffnung beide israelis lebend zurückzuerhalten war zu stark.jetzt also ist ernüchterung wie ein hagelsturm aus blauem himmel hereingebrochen.es ist dabei wichtig,dass man sich den glauben an gerechtigkeit abgewöhnt-irrationale wut gehört zum irdischen dasein -und juden sind im ansehen dieser welt hoch bewertet jedoch niedrig verhandelbar- so wird es bleiben bis der maschiach aus versehen vorbeischaut-jedoch flugs wieder das weite sucht-denn für juden ist der irdische boden zu heiss.gegen iran vorzugehen, nur um den juden das überleben zu ermöglichen- das können wir vergessen.also wird israel selbst schauen, wie es zurecht kommt,also nichts neues unter der sonne.

  • Dietmar Koester

    Ein ungleicher Tausch

    Israel hat mit der Hisbollah einen problematischen Deal ausgehandelt. Zunächst mag der Tausch zweier toter israelischer Soldaten gegen fünf lebende Terroristen an folgende Geschichte aus dem Jahre 1286 erinnern:
    Zu diesem Zeitpunkt liess der römisch-deutsche König Rudolf I den angesehenen jüdischen Gelehrten Meir Ben Baruch von Rothenburg in den Kerker werfen. Da sich der König sicher glaubte, dass die jüdische Gemeinschaft alles tun werde, um einen ihrer bedeutendsten Gelehrten zu befreien, forderte er eine sehr hohe Summe als Lösegeld. Als die Schüler des Meir von Rothenburg damit begannen, Gelder zu sammeln, traf der Rabbiner in seiner Zelle eine selbstlose und unerwartete Entscheidung: Das Lösegeld dürfe nicht gezahlt werden. Ansonsten würden weitere Geiselnahmen jüdischer Gelehrter provoziert, die jüdische Gemeinschaft erpressbar und am Ende ruiniert sein. Nach sieben Jahren Gefangenschaft starb Meir von Rothenburg. Vierzehn Jahre nach seinem Tod zahlte ein jüdischer Kaufmann 20000 Silberpfund für die sterblichen Überreste des Rabbiners.
    Kein Gebot sei wichtiger als die Befreiung von Geiseln. Dies schrieb bereits der jüdische Gelehrte Maimonides im 12. Jahrhundert. Dieser Zweck gestatte auch die Verwendung von Geldern, welche wohltätigen Zwecken oder beispielsweise dem Bau einer Synagoge vorbehalten waren. Auch eine Torarolle dürfe verkauft werden, wenn dies dem Freikauf einer jüdischen Geisel dienlich ist. Allerdings findet die Priorität der Geiselbefreiung – auch aus der Sicht von Maimonides – ihre Grenzen in der Angemessenheit des hierfür zu entrichtenden Preises.
    Gewissermassen greift die mittelalterliche Betrachtungsweise des Gelehrten einer heute bekannten Ausprägung einer Staatszielbestimmung im Verfassungsrecht vor:
    Dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit, der auf dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit basiert und so in die Verfassungen der meisten demokratischen Länder seinen Eingang gefunden hat.
    Vorliegend geht es jedoch nicht um die Beurteilung der klassischen Konstellation eines Eingriffs in individuelle Rechtsgüter durch belastendes staatliches Handeln sondern vielmehr um die Frage nach der Interessenkollision, die — sowohl in juristischer als auch in politischer Hinsicht -durch die Beseitigung der Belastung entsteht.

    Im Rahmen einer umfassenden Abwägung ist jedenfalls hervorzuheben, das es für die Familien von Ehud Goldwasser und Eldad Regev wichtig ist, nach nunmehr zwei Jahren der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen, diese in der Heimaterde bestatten zu können. Dies gebietet die Halacha ( Jüdisches Religionsgesetz ).
    Dem gegenüber steht das staatliche Gemeinwohl und damit die Frage nach der Höhe des Preises, den die Regierung für den Tausch bezahlt hat: Ungefähr 200 Leichen, einen mehrfachen Mörder und vier Terroristen musste Israel für die sterblichen Überreste von zwei Soldaten übergeben. Der pauschale Verweis auf jüdische Traditionen seitens des Ministerpräsidenten Olmert vermag insbesondere im Hinblick auf die numerische Asymmetrie des Tauschs eher weniger zu überzeugen.
    Auch sind die Auswirkungen auf das Gemeinwohl kaum absehbar:
    Die rasche Begnadigung des zu lebenslänglicher Haft verurteilten mehrfachen Mörders Samir Kuntar dürfte dazu führen, dass die Justiz ein Stück weit ihre Glaubwürdigkeit verliert.
    Wesentlich weitreichender sind indes die politischen Auswirkungen des Deals:
    Denn der Tauschhandel räumt der Hisbollah die Möglichkeit ein, aus dem Gefangenentausch politisches Kapital zu schlagen.
    Die 1982 nach dem Einmarsch Israels im Libanon durch die Sepah —e- Pasdaran ( Iranische Revolutionswächter ) gegründete Terrororganisation gilt als Drahtzieher vieler Geiselnahmen und Anschläge während des libanesischen Bürgerkriegs zwischen 1975 und 1990 und wird bis heute von der Iranischen Regierung unterstützt, die ihr die Aufgabe des "Exportes der Islamischen Revolution" zugewiesen hat.
    Den Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon im Jahre 2000 verbuchte die Hisbollah als ihren Erfolg. Auch aus dem Libanonkrieg 2006 ging die Hisbollah gestärkt hervor, da sie sich der schlagkräftigen israelischen Armee widersetzen konnte. Im Mai diesen Jahres, als Kämpfer der Schiitenmiliz ihre Waffen gegen libanesische Bürger richteten, litt das Ansehen der Organisation bei ihren Anhängern erheblich, zumal nun die Rolle als Widerstandsgruppe gegen Israel ernsthaft in Frage stand. In machtpolitischer Hinsicht bedurfte es daher für die Terrororganisation Nasrallahs eines Erfolges, der zum einen von den Vorgängen im Mai ablenkte und zum anderen — neben dem sozialen Einfluss — die innenpolitische Macht im Libanon zu festigen geeignet war.

    Eben dieser besteht für die Hisbollah in dem zynischen Szenario der Übergabe zweier toter israelischer Soldaten anlässlich des Gefangenentauschs und der Feier eines mehrfachen Mörders als Held. Vor allem aber darin, dass selbst der innenpolitische Erzfeind der Hisbollah, Ministerpräsident Siniora, Samir Kuntar öffentlich zu seiner Entlassung gratulieren muss. Gerade dies bedeutet für die Terrororganisation einen ungewöhnlichen Prestigegewinn, dessen Folgen für Israel in letzter Konsequenz jedenfalls zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar sind.

    Einmal mehr zeigt sich, wie naiv europäische Politiker des eher linken Spektrums sind, wenn sie voreilig die israelische Verteidigung verurteilen und dagegen den palästinensischen Terrorismus zu beschönigen versuchen. Vielmehr verdeutlicht der Gefangentausch, dass mit Extremisten keine fairen Vereinbarungen erzielt werden können.

    Dietmar Koester, Jurist, Giessen