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Mit Mord und Beute davongekommen: Krupp und seine Freunde

Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Kuczynski legte 1999 ein Gutachten vor, in welchem er errechnet hatte, dass Deutschland den NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangarbeitern 180 Milliarden DM schulden, das wäre der ihnen vorenthaltene Lohn…

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Der Meister der psychologisch-realistischen Darstellung

Jakob Wassermann (1873-1934), Sohn eines jüdischen Spielwarenfabrikanten aus Fürth, war einer der meistgelesenen Autoren in der Weimarer Republik. Viele seiner Romane wurden zu internationalen Bestsellern, wie "ºCaspar Hauser"¹ oder "ºDer Fall Maurizius"¹. Henry Miller schrieb über "ºDer Fall Maurizius"¹, er habe es so oft und so erschüttert gelesen wie kein anderes Buch…

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Bücher: An einem kalten Januartag

Liebe Buchhändlerinnen, liebe Buchhändler, Anfang des Jahres hat mich dtv gebeten, Ihnen einen Brief zu schreiben. Etliche Entwürfe musste ich, nachdem ich sie zu Ende formuliert hatte, verwerfen. Einer, den ich noch für den besten hielt, hatte den Krieg in Gaza zum Thema. Ich wollte Ihnen erzählen, dass mich dieser grausame Krieg wieder daran erinnert, […]

Judentum und Sozialdemokratie

Auf dem Hamburger Parteitag 2007 hat die SPD das Judentum als die erste der geistigen Wurzeln der Sozialdemokratie in ihr neues Grundsatzprogramm aufgenommen. Die Jüdische Allgemeine schrieb dazu: "144 Jahre hat die sozialdemokratische Partei gebraucht oder sich Zeit gelassen, sich ihrer jüdischen Wurzeln zu erinnern"…

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Eine deutsch-jüdische Kindheit in Theresienstadt

„Fragt mal, ob die sich noch an Tante Edith erinnern!“, gibt Edith Devries (73) ihren Kindern gerne mit auf den Weg, wann immer diese ihr von einem bevorstehenden Treffen mit jüdischen Bekannten erzählen. Denn falls diese Bekannten im Köln, Düsseldorf oder München der 50er bis 80er Jahre aufwuchsen, dann ist tatsächlich die Wahrscheinlichkeit recht gross, […]

Entrechtung, Enteignung, Verschleierung

Ein neues Jahrbuch des Nürnberger Instituts für NS-Forschung präsentiert bislang unbekannte Details der Vernichtung…

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Vom Verschwinden der Juden

In den verschiedenen Disziplinen, die sich mit dem Holocaust beschäftigen, hat der lokalgeschichtliche sowie biografisch orientierte Ansatz Verbreitung gefunden. Der Journalist Ulrich Völklein, welcher in den letzten Jahren diverse Publikationen über den Nationalsozialismus vorgelegt hat, erbt in den 1990er Jahren in seinem kleinen fränkischen Dorf Geroldshausen ein Feld…

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Wegweisende Forschungen über Remigranten nach NRW: Den Fluchtweg zurückgehen

In den Monaten und Jahren nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland kamen Frauen, Männer und Kinder aus dem Exil in ihre frühere Heimat zurück. Ihre Rückwege und ihre Versuche, nach den Brüchen durch Verfolgung, Flucht und Exil neue Existenzmöglichkeiten und soziale Verbindungen zu gewinnen, sind bislang kaum erforscht…

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Unbestimmte Sicherheit: Das Meer vor meiner Tür

Helene Seidler lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Jerusalem, wo sie als Übersetzerin hebräische Literatur ins Deutsche überträgt, unter anderem für die bekannte israelische Autorin Batya Gur, den Psychotherapeuten Joram Jowel, die palästinensische Schriftstellerin und Malerin Aida Nasrallah. Ihr erstes übersetztes Werk war „Die Stille der Steine“, Daniel Dothans Suche nach Israels kulturellen Wurzeln […]

Auch wenn es dunkel ist: Auf das Leben!

Es ist Lichterzeit! Die Sonne macht sich rar! Nur knapp acht Stunden geht es im Moment ohne Lampen und Leuchten. Der Rest des Tages ist Nacht. Vielleicht bieten uns Christentum und Judentum deshalb jetzt ihre grossen Geschichten von neuem Licht, von Hoffnungen und von Neubeginn, sei es von dem Licht für einen Tag, das für […]

Lexikon: Die jüdischen Gemeinden des deutschen Sprachraums

Das Lexikon "Jüdische Gemeinden im deutschen Sprachraum" beinhaltet "Kurzportraits" von mehr als 2.000 jüdischen Gemeinden, die es um 1900 gegeben hat. Hierbei finden nicht nur die ehemaligen und z.T. wieder neuentstandenen Kultusgemeinden auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Berücksichtigung, sondern auch die Österreichs und der Schweiz und auch jene, die auf jetzigem französischen, polnischen und […]

Ein Lexikon als Monument: Die jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum

Wenn in Deutschland von einem beeindruckenden Denkmal für die Opfer der Schoah oder von einem Mahnmal für das deutsche Judentum die Rede ist, ist normalerweise höchste Vorsicht geboten. Beim hier vorliegenden Werk, sind Respekt und Anerkennung angebracht. Zum einen für Ausdauer und Beharrlichkeit, zum anderen für die hohe Qualität.

In zwölf Jahren entstand aus langen […]

Ich bin Jude: Ich darf das

Mein Name ist Oliver Polak, ich bin dreissig Jahre alt — und ich bin Jude. Sie müssen trotzdem nur lachen, wenn es Ihnen gefällt.

Aufgewachsen in der einzigen jüdischen Familie in Papenburg im Emsland, ist Oliver Polak nichts Komisches fremd. Jetzt ist er dreissig und blickt zum ersten Mal zurück: auf seine Jugend als Generation […]

Hoffenheim – Jerusalem: Zur Vorgeschichte des Filmes Menachem und Fred

Am 3. Mai 1984 erfolgt die Erklärung der badischen Landessynode zum Verhältnis von Kirche und Israel. Darin wird den Gemeinden empfohlen, Beziehung zu Menschen jüdischen Glaubens zu suchen und zu pflegen. Im Mai 1986 fand zur Weiterarbeit am Thema der synodalen Erklärung im Kirchenbezirk Sinsheim eine Pfarrerkonferenz mit Schuldekan Lohrbächer statt. Er berichtet dem Hoffenheimer […]

Aus Hoffenheim deportiert: Menachem und Fred

Manfred (Fred) und Heinz (Menachem) Mayer leben zusammen mit ihren Eltern in Hoffenheim, einem kleinen Ort südlich von Heidelberg. Im Oktober 1940 werden sie mit anderen badischen und pfälzischen Juden in das Lager Gurs deportiert.

Nach vier Monaten im Lager entschliessen sich die Eltern schweren Herzens, sich von ihren Söhnen, damals sechs und acht Jahre […]

Chanukah: Was schenken?

Wollen Sie haGalil unterstützen ohne extra Geld auszugeben? Dann tätigen Sie alle Ihre Amazon-Einkäufe über den haGalil-Shop bzw. das über haGalil.com verlinkte Angebot von Amazon. Sie helfen uns – und geniessen alle Services von Amazon…

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