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SUMMARY:Deutsche Antisemitismusforschung – mehr als ein Alibi?
DESCRIPTION:Auf deutschen Straßen werden unter dem Vorwand der „Israelkritik“ antijüdische Parolen skandiert\, in Europa werden jüdische Institutionen gezielt von islamistischen Mördern heimgesucht\, Juden in Deutschland sehen sich gezwungen\, ihre Identität zu leugnen. Muss man da von der öffentlich finanzierten Antisemitismusforschung nicht erwarten\, dass sie Überstunden macht und alles tut\, um die Ursachen des neu aufflammenden Judenhasses zu untersuchen und gemeinsam mit jüdischen Organisationen nach Antworten zu suchen? \nDoch das Gegenteil ist der Fall. In der neuesten – vom Berliner Senat finanziell geförderten – Publikation des Berliner „Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA)“ werden Erscheinungsformen des islamischen und Israel-bezogenen Antisemitismus geleugnet oder verharmlost. Gleichzeitig werden die Einschätzungen jüdischer Betroffener als unausgewogen und „pessimistisch“ abgetan. \nIm Februar dieses Jahres forderte das Berliner Büro des „American Jewish Committee“ das „ZfA“ mit der Kritik\, es verharmlose den Judenhass\, öffentlich heraus. Eine inhaltlich begründete Erwiderung auf diesen Vorwurf hat das „ZfA“ bis heute verweigert.\nWir wollen mit unserer Veranstaltung den Zustand der Sprachlosigkeit seitens der nicht-jüdischen Zivilgesellschaft beenden. \nUnsere Referent\, der Politikwissenschaftler und Historiker Dr. Matthias Küntzel hat sich in mehreren Büchern und zahllosen Aufsätzen mit dem Antisemitismus in Deutschland und der islamischen Welt befasst. \n  \nVeranstaltungsort: Ernst-Lemmer-Institut\, EG Saal\, Suarezstraße 15-17\, 14057 Berlin \nÖffentliche Verkehrsmittel\nSie erreichen den Veranstaltungsort vom S-Bahnhof Charlottenburg in ca. zehn Gehminuten\, vom U-Bahnhof Sophie- Charlotte-Platz sind es fünf Gehminuten. Mehrere Buslinien halten zudem fast vor der Tür (Haltestelle Amtsgerichtplatz). \n\nDeutsch-Israelische Gesellschaft AG Berlin und Potsdam |\nGeschäftsstelle\nAuguststraße 80\n10117 Berlin\nTelefon: +49 (0)30 2839 5215\nTelefax: +49 (0)30 2839 5116\nE-Mail: schalom@digberlin.de\nInternet: www.digberlin.de  \n 
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