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SUMMARY:Sabine Kahane: Wüstenbilder in Überlingen
DESCRIPTION:In Überlingen am Bodensee sind zur Zeit „Bilder der Wüste“ der israelischen Künstlerin Sabine Kahane zu sehen. Die Ausstellung im Kunsthandel Walz dauert noch bis zum 18. Januar 2014. Zu sehen sind ausgewählte farbige Arbeiten: Gemälde\, Gouachen und Aluminium-Frottagen…\n\nSeit nunmehr fast zwanzig Jahren lebt und arbeitet die in Deutschland geborene und an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee ausgebildete Malerin und Graphikerin Sabine Kahane in der Wüste Negev – ohne sie seitdem jemals wieder verlassen zu haben.\nDieser elementare\, noch unbesiedelte Ort\, seine Kargheit\, seine Gefahren\, aber auch seine lebensspendende Bedeutung und spirituelle Kraft liefert den thematischen Gestaltungshorizont und setzt der Kreativität der Künstlerin visuelle Koordinaten. \nSabine Kahane Überlingen.
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SUMMARY:Noa Eshkol: „Wall Carpets" in den Opelvillen
DESCRIPTION:Noch bis zum 23. März 2014 zeigen die Opelvillen die Ausstellung „Wall Carpets“ von Noa Eshkol… \nNoa Eshkols Wandteppiche:\nDie Grundprinzipien räumlicher Organisation sichtbar machen\n \nDas bildnerische Werk von Noa Eshkol (1924–2007) wird zum ersten Mal außerhalb Israels vorgestellt. Mit Beginn des Jom-Kippur-Kriegs hatte die Tänzerin und Choreographin 1973 begonnen\, aus gefundenen und gespendeten Stoffresten „Wandteppiche“ zu kreieren. Im Laufe der Jahre entstanden aus unterschiedlichen Stoffmustern und -arten vielfältige Kompositionen. Bis heute bilden die „Wall Carpets“ einen wenig berücksichtigten Aspekt im Schaffen von Noa Eshkol\, die vor allem durch ihre faszinierende Tanzmethode bekannt ist. \nGrundlage ihrer Innovationen im Tanz bildet ein Notationssystem\, das sie 1954 gemeinsam mit Avraham Wachman entwickelte und kodierte. Das sogenannte EWMN-System (Eshkol-Wachman-Movement-Notation-System) ist eine Methode zur Notation von Bewegung mittels Ziffern und eines minimalen Symbol-Alphabets\, das Tänzerinnen und Tänzern sowie Choreographinnen und Choreographen ein systematisiertes Werkzeug bietet\, Tänze zu komponieren und zu notieren\, in ähnlicher Weise\, wie Komponisten die Notenschrift für musikalische Partituren nutzen. \n\nEshkols grundlegendes Interesse zielte auf die Beobachtung und Verschriftlichung räumlicher Beziehungen zwischen einzelnen Körperteilen. Ihre „Wall Carpets“ basieren auf der Idee\, Vorgefundenes zu verarbeiten. Eshkol fertigte ihre textilen Kompositionen ausschließlich aus gesammelten Stoffstücken und veränderte niemals vorgefundene Formen. Die Stofffetzen wurden ihr sowohl von Kibbuzim aus dem ganzen Land gesendet als auch von Eshkols Tänzerinnen und Tänzern in lokalen Bekleidungsfabriken gesammelt. \nAn den Wochenenden\, wenn die Tänzerinnen und Tänzer\, die wochentags in ihrem Studio probten\, nicht mehr da waren\, stellte Eshkol allein ihre „Wall Carpets“ zusammen\, indem sie die textilen Reste in figürlichen oder abstrakten Arrangements mit Nadeln befestigte. Später wurden diese von den Tänzern\, Tänzerinnen und Freunden zusammengenäht. Der kollaborative Arbeitsprozess durchdringt Eshkols gesamtes Schaffen. \nDa viele der Stoffstücke aus Bekleidungsfabriken stammen\, zeigen die Teppiche häufig auch sich wiederholende Formen\, die die „Negative“ von Kleidungszuschnitten bilden – Umrisse eines Hemdkragens oder eines Armausschnitts etwa. Gemeinsam beschreiben die „Wall Carpets“ unterschiedliche und sich überschneidende Geschichten\, die zu einer verdichteten Historie israelischer Materialkultur kulminieren. \n\nWährend Eshkols Tanzkompositionen sorgfältig geplant\, strukturiert und minimalistisch sind\, wirken ihre textilen Variationen spontan\, farbintensiv und auch chaotisch. Dennoch ist eine Verbindung erkennbar: Beide Stränge\, sowohl Tanz als auch textile Komposition\, visualisieren die Grundprinzipien räumlicher Organisation. \nLudwig-Dörfler-Allee 9 D-65428 Rüsselsheim
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