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	<title>Kommentare zu: &#8220;Reichskristallnacht&#8221; in der Eifel und Voreifel</title>
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		<title>Von: Rombach</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/11/arntz-2/comment-page-1/#comment-341</link>
		<dc:creator>Rombach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 09:51:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Kompliment dem Aachener  Helios-Verlag und und dessen Autor Hans-Dieter Arntz, die rechtzeitig zum 70. Jahrestag des Novemberpogroms den Dokumentationsband &quot;REICHSKRISTALLNACHT - Der Novemberpogrom auf dem Lande&quot;  herausgebracht haben. Selten bin ich in dieser anschaulichen und gut lesbaren Form &#252;ber ein historisches Ereignis in Westdeutschland informiert worden. Schade, dass das Buch schon bereits nach wenigen Monaten ausverkauft ist. Es ist gut, dass inzwischen die 2. Auflage schon vorbereitet wird.

Ich stehe mit meinem Lob offenbar nicht alleine da, denn selbst HEINER LICHTENSTEIN, der f&#252;r diese Thematik zu den kompetentesten Journalisten Deutschlands z&#228;hlt und seit Jahrzehnten als profunder Kenner der Materie gilt, bezeichnet das Buch &quot;REICHSKRISTALLNACHT&quot; als eine &quot;vorz&#252;gliche Studie&quot;. Die Begr&#252;ndung findet man in Lichtensteins pr&#228;gnanten Artikel &quot;Schatten der Vergangenheit&quot;, der vor einigen Tagen von &quot; bnr.de - blick nach rechts&quot; online publiziert wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kompliment dem Aachener  Helios-Verlag und und dessen Autor Hans-Dieter Arntz, die rechtzeitig zum 70. Jahrestag des Novemberpogroms den Dokumentationsband &#8220;REICHSKRISTALLNACHT &#8211; Der Novemberpogrom auf dem Lande&#8221;  herausgebracht haben. Selten bin ich in dieser anschaulichen und gut lesbaren Form &uuml;ber ein historisches Ereignis in Westdeutschland informiert worden. Schade, dass das Buch schon bereits nach wenigen Monaten ausverkauft ist. Es ist gut, dass inzwischen die 2. Auflage schon vorbereitet wird.</p>
<p>Ich stehe mit meinem Lob offenbar nicht alleine da, denn selbst HEINER LICHTENSTEIN, der f&uuml;r diese Thematik zu den kompetentesten Journalisten Deutschlands z&auml;hlt und seit Jahrzehnten als profunder Kenner der Materie gilt, bezeichnet das Buch &#8220;REICHSKRISTALLNACHT&#8221; als eine &#8220;vorz&uuml;gliche Studie&#8221;. Die Begr&uuml;ndung findet man in Lichtensteins pr&auml;gnanten Artikel &#8220;Schatten der Vergangenheit&#8221;, der vor einigen Tagen von &#8221; bnr.de &#8211; blick nach rechts&#8221; online publiziert wurde.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dr. Toni Offermann</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/11/arntz-2/comment-page-1/#comment-329</link>
		<dc:creator>Dr. Toni Offermann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 19:35:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
eine Frage: Wie funktioniert das denn mit der Freigabe? Erfolgt eine inhaltliche Überpr&#252;fung? W&#252;rde mich interessieren zu wissen, wie das bei Ihnen gehandhabt wird.
Beste Gr&#252;sse
T.O.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
eine Frage: Wie funktioniert das denn mit der Freigabe? Erfolgt eine inhaltliche Überpr&uuml;fung? W&uuml;rde mich interessieren zu wissen, wie das bei Ihnen gehandhabt wird.<br />
Beste Gr&uuml;sse<br />
T.O.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Toni Offermann</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/11/arntz-2/comment-page-1/#comment-328</link>
		<dc:creator>Dr. Toni Offermann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 20:24:44 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Kremer,
zu Ihrer uneingeschr&#228;nkt begeisterten Besprechung habe ich einige Fragen.
- Wieso &#252;bernehmen Sie in ihrer &quot;Rezension&quot; weite Teile des - sprachlich mitunter verschwurbelten - Waschzettels des Autors bzw. des Umschlagtextes besagter &quot;Dokumentation&quot;?
- Warum akzeptieren Sie dabei auch so unsinnige Aussagen wie die, &quot;Gerichtsakten und Zeugenaussagen&quot; seien bei den Synagogenbrandprozessen &quot;vergessen&quot; (!) worden?
- Warum erw&#228;hnen Sie nicht, dass das Werk - betitelt: &quot;Reichskristallnacht&quot;. Der Novemberprogrom [sic!] 1938 auf dem Lande - weitegehend aus Teilen eines bereits 1990 publizierten Werkes desselben Autors besteht und dem gegen&#252;ber wirklich nichts Neues bietet?
- Wie kommen Sie darauf, dem Autor &quot;einen neuen wissenschaftlichen Ansatz&quot; sowie die Schliessung &quot;eine L&#252;cke in der Analyse&quot; zu bescheinigen, obwohl Sie selber fest stellen, dass dieser sich durchweg darauf beschr&#228;nkt, Dokumente und Zeitzeugen-Aussagen zu referieren und abzudrucken und &quot;offenbar bewusst darauf verzichtet, historische Schlussfolgerungen zu ziehen&quot;, d. h. nicht wirklich analysiert oder einer Fragestellung folgend selbst Stellung bezieht?
- Mit welchem modernen wissenschaftlichen Ansatz - ausser vielleicht dem Rankeschen historistischen - l&#228;sst sich die von Ihnen dem Autor konzedierte, nun wirklich &quot;neue&quot; Methodik vereinbaren, dass durch die blosse Wiedergabe von Quellen &quot;eine wertfreie Darstellung und Beurteilung m&#246;glich wurde&quot;. Und ist die beim Gegenstand nationalsozialistischer Judenverfolgung und -vernichtung wirklich w&#252;nschenswert? Den von Ihnen gelobten &quot;Mechanismus&quot;, den Leser vor den Dokumenten allein zu lassen und das Geschehen &quot;distanziert darzustellen&quot;, bewerte ich als Selbstaufgabe des Historikers. Und geradezu eine Frechheit scheint mir zu sein, dass die Person, die sich laut eigenen Angaben seit &#252;ber 30 Jahren mit der Judenverfolgung in der Eifel besch&#228;ftigt und die Quellen wie kein Zweiter kennt, die Interpretation der von ihm vorgelegten Dokumenten und Sachverhalte in einer umfangreichen Publikation anderen zu empfehlen.
- Wieso ist Ihnen entgangen, dass der Autor stets die Namen der j&#252;dischen Opfer zitiert, auch im Zusammenhang mit den abgedruckten nationalsozialistischen Verleumdungen und Hasstiraden, dagegen die der T&#228;ter - bis auf wenige Ausnahmen - auch heute noch, nach 70 Jahren, weitgehend anonymisiert hat?
- Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass der Autor Augenzeugenberichte aus einem Zeitraum von mehr als 50 Jahren nach Belieben zitiert, ohne dies an irgendeiner Stelle methodisch zu diskutieren, geschweige denn zu problematisieren, also sog. &quot;Oral history&quot; ohne irgend eine wissenschafts-methodische Reflexion praktiziert? 
- Dass Ihnen entgangen ist, dass der Autor die Quellen - gelinde gesagt - &#252;beraus schlampig transkribiert, ihm in seinen Publikationen viele, auch sinnentstellende Fehler unterlaufen, wie Vergleiche mit den Quellen belegen k&#246;nnen, daf&#252;r sind Sie entschuldigt. Wer allerdings einen Blick in die Internet-Seite des Autors wirft, kann dort mehrfach - Stand 29.11.08 - Transkriptionsfehler entdecken, wo das Original leichtfertiger Weise mit abgedruckt wird.

Der gute Wille des Autors allein kann nicht Massstab zur Beurteilung einer historischen Ver&#246;ffentlichung sein. Der Wert einer solchen Publikation beruht wesentlich auf der methodischen Solidit&#228;t, einer klaren Fragestellung und entsprechenden begr&#252;ndeten und bewertenden Ergebnissen. Das sollte man nicht mit dem pers&#246;nlichen Erleben einer spannenden Lekt&#252;re verwechseln.

Mit freundlichen Gr&#252;ssen

Toni Offermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kremer,<br />
zu Ihrer uneingeschr&auml;nkt begeisterten Besprechung habe ich einige Fragen.<br />
- Wieso &uuml;bernehmen Sie in ihrer &#34;Rezension&#34; weite Teile des &#8211; sprachlich mitunter verschwurbelten &#8211; Waschzettels des Autors bzw. des Umschlagtextes besagter &#34;Dokumentation&#34;?<br />
- Warum akzeptieren Sie dabei auch so unsinnige Aussagen wie die, &#34;Gerichtsakten und Zeugenaussagen&#34; seien bei den Synagogenbrandprozessen &#34;vergessen&#34; (!) worden?<br />
- Warum erw&auml;hnen Sie nicht, dass das Werk &#8211; betitelt: &#34;Reichskristallnacht&#34;. Der Novemberprogrom [sic!] 1938 auf dem Lande &#8211; weitegehend aus Teilen eines bereits 1990 publizierten Werkes desselben Autors besteht und dem gegen&uuml;ber wirklich nichts Neues bietet?<br />
- Wie kommen Sie darauf, dem Autor &#34;einen neuen wissenschaftlichen Ansatz&#34; sowie die Schliessung &#34;eine L&uuml;cke in der Analyse&#34; zu bescheinigen, obwohl Sie selber fest stellen, dass dieser sich durchweg darauf beschr&auml;nkt, Dokumente und Zeitzeugen-Aussagen zu referieren und abzudrucken und &#34;offenbar bewusst darauf verzichtet, historische Schlussfolgerungen zu ziehen&#34;, d. h. nicht wirklich analysiert oder einer Fragestellung folgend selbst Stellung bezieht?<br />
- Mit welchem modernen wissenschaftlichen Ansatz &#8211; ausser vielleicht dem Rankeschen historistischen &#8211; l&auml;sst sich die von Ihnen dem Autor konzedierte, nun wirklich &#34;neue&#34; Methodik vereinbaren, dass durch die blosse Wiedergabe von Quellen &#34;eine wertfreie Darstellung und Beurteilung m&ouml;glich wurde&#34;. Und ist die beim Gegenstand nationalsozialistischer Judenverfolgung und -vernichtung wirklich w&uuml;nschenswert? Den von Ihnen gelobten &#34;Mechanismus&#34;, den Leser vor den Dokumenten allein zu lassen und das Geschehen &#34;distanziert darzustellen&#34;, bewerte ich als Selbstaufgabe des Historikers. Und geradezu eine Frechheit scheint mir zu sein, dass die Person, die sich laut eigenen Angaben seit &uuml;ber 30 Jahren mit der Judenverfolgung in der Eifel besch&auml;ftigt und die Quellen wie kein Zweiter kennt, die Interpretation der von ihm vorgelegten Dokumenten und Sachverhalte in einer umfangreichen Publikation anderen zu empfehlen.<br />
- Wieso ist Ihnen entgangen, dass der Autor stets die Namen der j&uuml;dischen Opfer zitiert, auch im Zusammenhang mit den abgedruckten nationalsozialistischen Verleumdungen und Hasstiraden, dagegen die der T&auml;ter &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; auch heute noch, nach 70 Jahren, weitgehend anonymisiert hat?<br />
- Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass der Autor Augenzeugenberichte aus einem Zeitraum von mehr als 50 Jahren nach Belieben zitiert, ohne dies an irgendeiner Stelle methodisch zu diskutieren, geschweige denn zu problematisieren, also sog. &#34;Oral history&#34; ohne irgend eine wissenschafts-methodische Reflexion praktiziert?<br />
- Dass Ihnen entgangen ist, dass der Autor die Quellen &#8211; gelinde gesagt &#8211; &uuml;beraus schlampig transkribiert, ihm in seinen Publikationen viele, auch sinnentstellende Fehler unterlaufen, wie Vergleiche mit den Quellen belegen k&ouml;nnen, daf&uuml;r sind Sie entschuldigt. Wer allerdings einen Blick in die Internet-Seite des Autors wirft, kann dort mehrfach &#8211; Stand 29.11.08 &#8211; Transkriptionsfehler entdecken, wo das Original leichtfertiger Weise mit abgedruckt wird.</p>
<p>Der gute Wille des Autors allein kann nicht Massstab zur Beurteilung einer historischen Ver&ouml;ffentlichung sein. Der Wert einer solchen Publikation beruht wesentlich auf der methodischen Solidit&auml;t, einer klaren Fragestellung und entsprechenden begr&uuml;ndeten und bewertenden Ergebnissen. Das sollte man nicht mit dem pers&ouml;nlichen Erleben einer spannenden Lekt&uuml;re verwechseln.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen</p>
<p>Toni Offermann</p>
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