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	<title>Kommentare zu: 70 Jahre nach dem M&#252;nchner Diktat: Geteilte Erinnerung</title>
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		<title>Von: Helmut Gehrmann</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/10/sudetendeutsche/comment-page-1/#comment-572</link>
		<dc:creator>Helmut Gehrmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 22:13:25 +0000</pubDate>
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		<description>Der Wunsch, die Deutschen aus B&#246;hmen und M&#228;hren zu verteiben, wurde u.a. schon 1850 von Bozena Nemcova (Barbara Pankl) in einem Brief an Jan Dlabac formuliert: &quot;Die Tschechen sollten eine ordentliche Revolution gegen die Deutschen machen und sie &#252;ber die Grenze treiben, wohin sie ohnehin geh&#246;ren...&quot;. Die Idee der Verteibung der Deutschen war also schon vorhanden. Die uns&#228;glichen Verbrechen der Nationalsozialisten waren weniger Ursache als Anlass, etwas durchzuf&#252;hren, wozu 1918 die Verh&#228;ltinisse noch nicht reif waren. (Vgl. Benes an die vorl&#228;ufige CSR-Nationalversammlung)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wunsch, die Deutschen aus B&ouml;hmen und M&auml;hren zu verteiben, wurde u.a. schon 1850 von Bozena Nemcova (Barbara Pankl) in einem Brief an Jan Dlabac formuliert: &#8220;Die Tschechen sollten eine ordentliche Revolution gegen die Deutschen machen und sie &uuml;ber die Grenze treiben, wohin sie ohnehin geh&ouml;ren&#8230;&#8221;. Die Idee der Verteibung der Deutschen war also schon vorhanden. Die uns&auml;glichen Verbrechen der Nationalsozialisten waren weniger Ursache als Anlass, etwas durchzuf&uuml;hren, wozu 1918 die Verh&auml;ltinisse noch nicht reif waren. (Vgl. Benes an die vorl&auml;ufige CSR-Nationalversammlung)</p>
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		<title>Von: Eva Ehrlich</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/10/sudetendeutsche/comment-page-1/#comment-250</link>
		<dc:creator>Eva Ehrlich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 13:55:35 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Kleining,
es f&#228;llt mir wirklich sehr schwer, auf Ihre Dreistigkeiten und L&#252;gen h&#246;flich zu antworten.
Ich bin eine tschechische J&#252;din, weiss also sehr genau, wovon ich spreche, in Gegenteil zu Ihnen, der nur die Gehirnw&#228;sche der Landsmannschaft wiederholt, ohne sich selber zu informieren und den Wahrheitsgrad der Aussagen zu &#252;berpr&#252;fen.
Weder die Tschechen, geschweige den die tschechischen Juden haben je eine Entsch&#228;digung von Deutschland bekommen. Unsere ganze Familien wurden ausgel&#246;scht  und diejenigen, die seelisch  und k&#246;rperlich krank &#252;berlebt haben und zur&#252;kkamen, die jahrelang von einem Lager ins andere geschickt wurden  und f&#252;r deutsche Firmaen Zwangsarbeit geleistet haben, wurden daf&#252;r nie entsch&#228;digt.
Der tschechische Staat hat schliesslich, um die Opfer nicht weiter zu besch&#228;men, eine Entsch&#228;digung f&#252;r Taten gezahlt, die er nie begannen hatte, in Form einer Zulage zur Rente.
Und Sie w&#252;rden gerne vom tscheischen Staat eine Entsch&#228;digung haben f&#252;r Ihr Familienbesitzt? Wer gibt uns unsere Besitzt&#252;mer, unsere B&#252;cher, Bilder, M&#246;bel und vor allem unsere Familien wieder?
So weit mir bekannt ist, wurden Sudentendeutsche in Deutschland grossz&#252;gig ausgesgtattet f&#252;r ihre verlorenen Besitzt&#252;mer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kleining,<br />
es f&auml;llt mir wirklich sehr schwer, auf Ihre Dreistigkeiten und L&uuml;gen h&ouml;flich zu antworten.<br />
Ich bin eine tschechische J&uuml;din, weiss also sehr genau, wovon ich spreche, in Gegenteil zu Ihnen, der nur die Gehirnw&auml;sche der Landsmannschaft wiederholt, ohne sich selber zu informieren und den Wahrheitsgrad der Aussagen zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br />
Weder die Tschechen, geschweige den die tschechischen Juden haben je eine Entsch&auml;digung von Deutschland bekommen. Unsere ganze Familien wurden ausgel&ouml;scht  und diejenigen, die seelisch  und k&ouml;rperlich krank &uuml;berlebt haben und zur&uuml;kkamen, die jahrelang von einem Lager ins andere geschickt wurden  und f&uuml;r deutsche Firmaen Zwangsarbeit geleistet haben, wurden daf&uuml;r nie entsch&auml;digt.<br />
Der tschechische Staat hat schliesslich, um die Opfer nicht weiter zu besch&auml;men, eine Entsch&auml;digung f&uuml;r Taten gezahlt, die er nie begannen hatte, in Form einer Zulage zur Rente.<br />
Und Sie w&uuml;rden gerne vom tscheischen Staat eine Entsch&auml;digung haben f&uuml;r Ihr Familienbesitzt? Wer gibt uns unsere Besitzt&uuml;mer, unsere B&uuml;cher, Bilder, M&ouml;bel und vor allem unsere Familien wieder?<br />
So weit mir bekannt ist, wurden Sudentendeutsche in Deutschland grossz&uuml;gig ausgesgtattet f&uuml;r ihre verlorenen Besitzt&uuml;mer.</p>
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	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/10/sudetendeutsche/comment-page-1/#comment-244</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 16:01:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://buecher.hagalil.com/?p=87#comment-244</guid>
		<description>Herr Kleining, ich gehe zu Ihren Gunsten davon aus, dass Sie von Dingen reden, von denen Sie keine Ahnung haben - oder aber, dass Sie ganz bewusst und absichtlich l&#252;gen, wenn Sie hier, ich muss sagen unversch&#228;mt, behaupten: &quot;Die Nazi-Verbrechen an Juden und Tschechen sind wenigstens materiell abgegolten&quot;.

http://www.hagalil.com/deutschland/rechts/wiedergut.htm
http://www.hagalil.com/archiv/2000/11/zukunft.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Kleining, ich gehe zu Ihren Gunsten davon aus, dass Sie von Dingen reden, von denen Sie keine Ahnung haben &#8211; oder aber, dass Sie ganz bewusst und absichtlich l&uuml;gen, wenn Sie hier, ich muss sagen unversch&auml;mt, behaupten: &#8220;Die Nazi-Verbrechen an Juden und Tschechen sind wenigstens materiell abgegolten&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/deutschland/rechts/wiedergut.htm" rel="nofollow">http://www.hagalil.com/deutschland/rechts/wiedergut.htm</a><br />
<a href="http://www.hagalil.com/archiv/2000/11/zukunft.htm" rel="nofollow">http://www.hagalil.com/archiv/2000/11/zukunft.htm</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/10/sudetendeutsche/comment-page-1/#comment-243</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 14:18:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://buecher.hagalil.com/?p=87#comment-243</guid>
		<description>Fortsetzung aus dem Buch 

http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-2.htm

http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-3.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung aus dem Buch </p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-2.htm" rel="nofollow">http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-2.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-3.htm" rel="nofollow">http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-3.htm</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tomas Kubeczka</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/10/sudetendeutsche/comment-page-1/#comment-239</link>
		<dc:creator>Tomas Kubeczka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 13:35:52 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Dr. Kleining, ohne Ihr Fachgebiet zu kennen, erscheinen mir Zweifel an Ihrer akademischen Kompetenz sehr berechtigt, leugnen Sie doch das in allen Fakult&#228;ten g&#252;ltige Prinzip von Ursache und Wirkung.
So gesehen verdeutlicht ihr Beitrag das von Herrn Salzborn Beschriebene in deutlicher bis erschreckender Art und Weise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Dr. Kleining, ohne Ihr Fachgebiet zu kennen, erscheinen mir Zweifel an Ihrer akademischen Kompetenz sehr berechtigt, leugnen Sie doch das in allen Fakult&auml;ten g&uuml;ltige Prinzip von Ursache und Wirkung.<br />
So gesehen verdeutlicht ihr Beitrag das von Herrn Salzborn Beschriebene in deutlicher bis erschreckender Art und Weise.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Gerd Kleining</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/10/sudetendeutsche/comment-page-1/#comment-237</link>
		<dc:creator>Dr. Gerd Kleining</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 17:42:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://buecher.hagalil.com/?p=87#comment-237</guid>
		<description>Es ist bedr&#252;ckend, dass ein Angeh&#246;riger eines Volkes, das unter dem Nationalsozialismus ungeheueres Unrecht erfahren hat, bei der Beurteilung von Unrecht an einer anderen Gemeinschaft derart unsensibel, menschenverachtend und geschichtsverf&#228;lschend agiert. Samuel Salzborn verschweigt offensichtlich bewusst oder aus Unkenntnis die Ursache des sudetendeutsch-tschechischen Konfliktes, als die Sudetendeutschen nach der Zerschlagung der &#246;sterreichisch-ungarischen  Monarchie unter Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes in den tschechischen Staat gezwungen wurden und zwischen 1919 und 1938/39 20 Jahre lang die sogenannte Tschechisierung bzw. Entgermanisierung mit Unterdr&#252;ckung in allen Lebensbereichen ertragen mussten. Dennoch waren 1945 keineswegs alle Sudetendeutschen Nazis - ihre wichtigste Motivation war eine Verbesserung der Lebensbedingungen, egal auf welche Weise.

Die Nazi-Verbrechen an Juden und Tschechen sind wenigstens materiell abgegolten.
In Tschechien ist die Totalberaubung von mehr als 3 Millionen Menschen sowie Straffreiheit f&#252;r Mord und Folter an Hunderttausenden Zivilisten bis heute geltendes Recht!  

Zur Information: Ich bin einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen der tschechischen Vertreibung, habe alles verloren und bis heute keinerlei Entsch&#228;digung f&#252;r uralten Familienbesitz erhalten. Die Nazi-Ideologie war uns  immer fremd und ist uns bis heute fremd geblieben. Deshalb finde ich es traurig, dass ausgerechnet ein Jude das Prinzip der Kollektivschuld vertritt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bedr&uuml;ckend, dass ein Angeh&ouml;riger eines Volkes, das unter dem Nationalsozialismus ungeheueres Unrecht erfahren hat, bei der Beurteilung von Unrecht an einer anderen Gemeinschaft derart unsensibel, menschenverachtend und geschichtsverf&auml;lschend agiert. Samuel Salzborn verschweigt offensichtlich bewusst oder aus Unkenntnis die Ursache des sudetendeutsch-tschechischen Konfliktes, als die Sudetendeutschen nach der Zerschlagung der &ouml;sterreichisch-ungarischen  Monarchie unter Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes in den tschechischen Staat gezwungen wurden und zwischen 1919 und 1938/39 20 Jahre lang die sogenannte Tschechisierung bzw. Entgermanisierung mit Unterdr&uuml;ckung in allen Lebensbereichen ertragen mussten. Dennoch waren 1945 keineswegs alle Sudetendeutschen Nazis &#8211; ihre wichtigste Motivation war eine Verbesserung der Lebensbedingungen, egal auf welche Weise.</p>
<p>Die Nazi-Verbrechen an Juden und Tschechen sind wenigstens materiell abgegolten.<br />
In Tschechien ist die Totalberaubung von mehr als 3 Millionen Menschen sowie Straffreiheit f&uuml;r Mord und Folter an Hunderttausenden Zivilisten bis heute geltendes Recht!  </p>
<p>Zur Information: Ich bin einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen der tschechischen Vertreibung, habe alles verloren und bis heute keinerlei Entsch&auml;digung f&uuml;r uralten Familienbesitz erhalten. Die Nazi-Ideologie war uns  immer fremd und ist uns bis heute fremd geblieben. Deshalb finde ich es traurig, dass ausgerechnet ein Jude das Prinzip der Kollektivschuld vertritt!</p>
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	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://buecher.hagalil.com/2008/10/sudetendeutsche/comment-page-1/#comment-236</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 06:10:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://buecher.hagalil.com/?p=87#comment-236</guid>
		<description>70 Jahre nach dem M&#252;nchner Diktat:
&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-1.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Geteilte Erinnerung&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Überlegungen zu den Perspektiven der deutsch-tschechischen Beziehungen anl&#228;sslich des 70. Jahrestages der deutschen Annexion der Tschechoslowakei...
http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-1.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>70 Jahre nach dem M&uuml;nchner Diktat:<br />
<strong><a href="http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-1.htm" rel="nofollow">Geteilte Erinnerung</a></strong><br />
Überlegungen zu den Perspektiven der deutsch-tschechischen Beziehungen anl&auml;sslich des 70. Jahrestages der deutschen Annexion der Tschechoslowakei&#8230;<br />
<a href="http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-1.htm" rel="nofollow">http://www.hagalil.com/czech/2008/salzborn-1.htm</a></p>
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