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	<title>Kommentare zu: Die Vogelwelt von Auschwitz</title>
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		<title>Von: Ruth Spicker</title>
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		<dc:creator>Ruth Spicker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 07:40:18 +0000</pubDate>
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		<description>....mein j&#252;discher Vater, der mitsamt seiner gegr&#252;ndeten Familie und deren Verwandtschaft, auf der &quot;Rampe&quot; in AUSCHWITZ in der Nacht vom 19/20.02.1943 &quot;ankam&quot;, sagte mir auf meine Nachfrage, &quot;dass es in A. keine V&#246;gel gegeben und dass er nie V&#246;gel oder Gras gesehen habe und wenn es V&#246;gel gegeben h&#228;tte, w&#228;ren sie vom Himmel gefallen, auch sie - die V&#246;gel - w&#228;ren im Rauch der Verbrannten erstickt.

Als ich 1991 das Museum des ehemaligen  KZ A. &quot;besuchte&quot; und ich im Alleingang aus dem &quot;Block des Martyriums&quot; heraustrat und vor mir wenige Stufen sah, um diese St&#228;tte des Grauens zu verlassen, wunderte ich mich sehr, dass die Sonne schien und V&#246;gel zwitscherten.
Bei der Schilderung meinem j&#252;dischen Vater gegen&#252;ber, wurde Vater w&#252;tend und verwies darauf, &quot;keine V&#246;gel, keine Sonne und kein Gras. Nur Rauch, Dreck und Gestank - verbunden mit Hunger und Qual.
Das ist der Unterschied zwischen k&#252;nstlerischer Freiheit und der Realit&#228;t in meiner Familie, was davon &#252;brig geblieben war/ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.mein j&uuml;discher Vater, der mitsamt seiner gegr&uuml;ndeten Familie und deren Verwandtschaft, auf der &#8220;Rampe&#8221; in AUSCHWITZ in der Nacht vom 19/20.02.1943 &#8220;ankam&#8221;, sagte mir auf meine Nachfrage, &#8220;dass es in A. keine V&ouml;gel gegeben und dass er nie V&ouml;gel oder Gras gesehen habe und wenn es V&ouml;gel gegeben h&auml;tte, w&auml;ren sie vom Himmel gefallen, auch sie &#8211; die V&ouml;gel &#8211; w&auml;ren im Rauch der Verbrannten erstickt.</p>
<p>Als ich 1991 das Museum des ehemaligen  KZ A. &#8220;besuchte&#8221; und ich im Alleingang aus dem &#8220;Block des Martyriums&#8221; heraustrat und vor mir wenige Stufen sah, um diese St&auml;tte des Grauens zu verlassen, wunderte ich mich sehr, dass die Sonne schien und V&ouml;gel zwitscherten.<br />
Bei der Schilderung meinem j&uuml;dischen Vater gegen&uuml;ber, wurde Vater w&uuml;tend und verwies darauf, &#8220;keine V&ouml;gel, keine Sonne und kein Gras. Nur Rauch, Dreck und Gestank &#8211; verbunden mit Hunger und Qual.<br />
Das ist der Unterschied zwischen k&uuml;nstlerischer Freiheit und der Realit&auml;t in meiner Familie, was davon &uuml;brig geblieben war/ist.</p>
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